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Frauen in Gewerkschaften
analysiert am Beispiel des ÖGB
Halil Kaya
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Johann Wimmer
DOI
10.25365/thesis.40033
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29838.50656.259361-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Bundesfrauenabteilung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes ist Analysegegenstand dieser Abschlussarbeit. Die Funktionsweise im Sinne der realen Verhältnisse innerhalb der Abteilung und die aufgestellten Rahmenbedingungen, wie die Statuten und Geschäftsordnungen stehen im Fokus der Forschung. Diese zwei Bereiche, reale Verhältnisse und Statuten bzw. Geschäftsordnung werden aus einer organisationssoziologischen Perspektive betrachtet und miteinander verglichen. Erfahrungsberichte und persönliche Einschätzungen, sowie Wahrnehmungen aus der Bundesfrauenabteilung sollen in Form eines Interviews gesammelt werden und als weitere Grundlage zur Ergebnisfindung beitragen.
Das durchgeführte Interview hat die aufgestellten Hypothesen zum Teil bestätigt oder lässt eine Vermutung diesbezüglich zu. Aus dem Gespräch konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die vorhandenen Kanäle innerhalb der Gewerkschaftsstruktur an sich funktionieren. Es fehlt allerdings viel mehr eine höhere weibliche Partizipation an der Gewerkschaftsarbeit. Frauen werden dringend als Funktionärinnen benötigt, um aus dem System heraus für eine Gleichstellung der Geschlechter zu sorgen. Hinzu kommt, dass innerhalb der Gewerkschaft, laut Interviewpartnerin, die männlichen Kollegen die weiblichen Initiativen weder aktiv unterstützen noch ernst nehmen.
Die Gewerkschaft tritt zum einen als korporativer Akteur auf, welcher letztendlich durch das Verhalten der individuellen Akteure, zur Produktion und Reproduktion der Geschlechterverhältnisse beiträgt. Dieser Kreislauf von Eingang in die Gewerkschaft bis zum Ausgang der Organisation muss letztendlich von allen Beteiligten wahrgenommen werden. Die persönliche Sozialisation fungiert hier als Schlüsselrolle, um zu einer Unterbrechung dieses Kreislaufes zu sorgen. Die Unterbrechung muss innerhalb der Organisation stattfinden, damit diese als neue Produktionsstätte von Geschlechterverhältnissen aktiv werden und auf die Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft Einfluss nehmen kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen Gewerkschaften ÖGB Bundesfrauenabteilung
Autor*innen
Halil Kaya
Haupttitel (Deutsch)
Frauen in Gewerkschaften
Hauptuntertitel (Deutsch)
analysiert am Beispiel des ÖGB
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
104 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Wimmer
Klassifikation
89 Politologie > 89.69 Politische Organisationen: Sonstiges
AC Nummer
AC12729710
Utheses ID
35462
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
