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Informationen aus erster Hand?
inhaltsbezogene Second-Screen-Nutzung während Informationssendungen
Karin Troy
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Klaus Lojka
DOI
10.25365/thesis.40314
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29111.28027.521166-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Second-Screen-Nutzung – das Verwenden zweier technischer Endgeräte nebeneinander – ist in den Haushalten im deutschsprachigen Raum angekommen. Bereits mehr als die Hälfte der Onliner surft regelmäßig im Internet, während im Fernsehen parallel dazu ein anderes Programm läuft. Die zunehmende Bedeutung dieses Phänomens haben mittlerweile auch Forschungsinstitute und die Wissenschaft erkannt, und zahlreiche Studien dazu durchgeführt. Die Problematik dieser Studien ist, dass sie sich zumeist auf die Erhebung von Zahlen und Daten beschränken, und auf der rein beschreibenden Ebene verbleiben. Erklärungen für das Verhalten der Rezipienten oder eine theoretische Einbettung des Phänomens liefern sie kaum.
Das Ziel dieser Arbeit war es deshalb, sich genauer mit einem Teilbereich der Second-Screen-Nutzung auseinanderzusetzen, die Motive für das Verhalten der Rezipienten zu erklären und theoretische Ansätze zu finden, in die das Thema eingebettet werden kann. Dafür schien die Fokussierung auf die Second-Screen-Nutzung während Informationssendungen sinnvoll. Sie bilden ein besonders interessantes Forschungsfeld, da die Informationen, die in Informationssendungen präsentiert werden für Rezipienten zu jeder Zeit auch im Internet verfügbar sind. Es stellt sich deshalb die Frage, wozu ein Second Screen zu Informationssendungen hinzugezogen wird und ob darauf etwa weiterführende Informationen zur Sendung gesucht werden.
Als Beispiel für eine Informationssendung wurde die Sendung „Im Zentrum“ gewählt, deren Rezipienten mit einem Online-Fragebogen zu ihrer Second-Screen-Nutzung befragt wurden. Zusätzlich wurde eine Inhaltsanalyse der verfassten Kommentare zur Sendung auf den Plattformen Twitter und Facebook durchgeführt, um in Kombination mit der Befragung Erkenntnisse über die inhaltsbezogene Second-Screen-Nutzung zu gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass Informationssendungen offensichtlich das Interesse der Rezipienten wecken und sie dazu bringen, sich am Second Screen weiter damit zu beschäftigen.
Abstract
(Englisch)
The concept of the second screen has arrived in the households of the German-speaking countries. Already more than half of the internet users surf the internet regularly while watching another program on TV. Meanwhile, research institutes have recognized the importance of this new phenomenon and furthermore, researchers conducted numerous studies regarding this topic. A remarkable fact about these studies is that they are mostly limited to the collection of facts and figures, and remain on a purely descriptive level. They hardly deliver explanations for the behavior of the recipient or a theoretical embedding of the phenomenon.
The aim of this study was therefore to accurately deal with a section oft he second-screen-usage in order to explain the motives for the behavior of the recipients. Furthermore the goal was to find theoretical approaches in which the subject can be embedded. To achieve this it seemed necessary to focus on the second screen use during information programmes. Additionally, they form a particularly interesting field of research due to the fact that the information presented are also available on the internet for recipients at any time. This raises the question why a second screen is consulted during information programmes and whether recipients are looking for additional information on the programm.
The broadcast „Im Zentrum“ was selected as an example for an information program. The viewers of this show were surveyed with an online questionnaire about their second screen use. In addition, a content analysis of the written comments about the program on the social media platforms Twitter and Facebook was conducted in order to gain - in combination with the survey - knowledge on the content-related use of second screens. The results show that information program obviously attract the attention of the recipients and can also encourage them to further deal with the information seen on TV.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Second Screen Informationssendung
Autor*innen
Karin Troy
Haupttitel (Deutsch)
Informationen aus erster Hand?
Hauptuntertitel (Deutsch)
inhaltsbezogene Second-Screen-Nutzung während Informationssendungen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
VIII, 122 Seiten, Seite IX-XXIV : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC13051467
Utheses ID
35698
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
