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Raum-in-Raum-Installation als poetisches Verfahren in Werner Koflers Triptychon „Am Schreibtisch", „Hotel Mordschein“ und „Der Hirt auf dem Felsen"
Liane Danzinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Russisch
Betreuer*in
Annegret Pelz
DOI
10.25365/thesis.40328
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30362.56376.357759-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Werner Kofler, einer der bedeutendsten österreichischen Satiriker des 20. Jahrhunderts, nimmt, da er keine massentaugliche Literatur schreibt, einen (Rand-) Platz in der österreichischen Literaturlandschaft ein. Dies mag sowohl an der Schärfe und Kritik, die er an Politik und Gesellschaft übt, als auch an seiner Stilistik, die gründlich recherchierte Daten und Fakten, Montagen, Zitate, real existierende Personen und nicht zuletzt Reales mit Fiktivem kunstvoll zu einem Ganzen verwebt und dem geeichten Kofler Leser mittels Raum-in-Raum-Installation präsentiert, liegen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Prosatexten des Triptychons „Am Schreibtisch“, „Hotel Mordschein“ und „Der Hirt auf dem Felsen“ und versucht, die abstrakten Rauminstallationen und deren Funktionen anhand der in allen drei Prosatexten wiederkehrenden Themen: Natur- und Umweltzerstörung, Nazivergangenheit Österreichs und Gesellschafts- und Literaturkritik zu untersuchen.
Im ersten Teil der Arbeit wird die Intermedialität zum Gegenstand der Analyse, da die Raumkonstrukte mit Hilfe intermedialer Bezüge dargestellt werden. In diesem Kontext stehen die kinematografischen und musikalischen Elemente, die die Grenzen des Mediums Text bzw. Sprache erweitern und metafunktionale Reflexionsräume schaffen, im Mittelpunkt des Interesses. Im zweiten Teil der Arbeit liegt der Fokus auf den Reflexionsräumen und deren Funktionen, die mittels ausgewählter Raummodelle untersucht werden.
Die vorliegende Arbeit hat gezeigt, dass die Raum-in-Raum-Installation Werner Kofler als poetisches Verfahren beim Aufbau seiner Texte zur Darstellung metafunktionaler Reflexionsräume dient. Dabei können die Thematiken des Sehens- und Hörens bzw. dessen Negationen, sowie des Nicht-sehen-Wollens bzw. Nicht-hören-Wollens in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt werden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Rauminstallation
Autor*innen
Liane Danzinger
Haupttitel (Deutsch)
Raum-in-Raum-Installation als poetisches Verfahren in Werner Koflers Triptychon „Am Schreibtisch", „Hotel Mordschein“ und „Der Hirt auf dem Felsen"
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
III, 92 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Annegret Pelz
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.97 Texte eines einzelnen Autors
AC Nummer
AC13001889
Utheses ID
35709
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 362 |
