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Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit der Wiener Museumslandschaft
Oxana Brandauer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Dolmetschen Russisch Französisch
Betreuer*in
Larisa Schippel
DOI
10.25365/thesis.40424
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29540.17505.540264-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit möchte die Situation der Mehrsprachigkeit in Wiener Museen aufzeigen und analysieren. Diese sprachliche Orientierung ist auch der Grund, weshalb die Arbeit auf dem Wiener Institut für Translationswissenschaften eingereicht wurde. Die Thematik bringt Sprache und Kultur zusammen und zeigt die gegenseitige Abhängigkeit voneinander auf. Um zunächst den begrifflichen Rahmen abzustecken beschäftigt sich das erste Kapitel mit Definitionen zu diesen Punkten.
Im Bereich der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema wird der derzeitige Forschungsstand erläutert und Anknüpfungspunkte werden präsentiert. Die große Frage ist jene der Motivationsgrundlage für Museen. Um ein mehrsprachiges Service zu installieren sind große Investitionen einmaliger und dauerhafter Natur von Nöten, was budgetär knapp kalkulierte Institutionen vor große Probleme stellt. Auf der einen Seite kann hier argumentiert werden mit einer Kostenrentabilität, da ein besseres Service auch wieder mehr zahlende Gäste ins Haus bringt. Auf der anderen Seite steht der kulturelle Auftrag zur Bildung der Nation im Vordergrund, welcher weiter genährt wird durch finanzielle Unterstützungen durch den Staat. Spannend war im Rahmen der Auseinandersetzung der einzelnen Museumskonzeptionen, wie die Museen mit diesen Herausforderungen umgehen, um die Aufgabe des Bildungsauftrags wahrzunehmen, ohne sich monetär zu verausgaben. Ganz im Gegensatz zu einer Belastung durch internationale Gäste, welche Mehrsprachigkeit einfordern, wird diese Gruppe der Gäste nämlich teilweise als gewinnversprechender Zukunftsmarkt dargestellt. Abgerundet wird der theoretische Teil schließlich durch Überlegungen das Museumsprestige durch gewisse Sprachen steigern zu können. Ganz im Gegensatz dazu steht die Relativierung der Notwendigkeit von Sprache im Museum, im Sinne von sprachlos verständlichen Kunstwerken.
Die tabellarisch erfasste Darstellung der Mehrsprachigkeit in den Museen Wiens darf in jedem Fall als Herzstück der Arbeit wahrgenommen werden. Diese Aufstellung, welche in dieser Form bisher nicht existiert, soll nicht nur den Ist- Stand im Jahre 2014 darstellen, sondern darüber hinaus für Museen eine Orientierungshilfe darstellen. Einerseits kann dadurch ein Vergleich mit anderen Ausstellungshäusern Wiens durchgeführt werden und andererseits können sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung des sprachenorientierten Service angedacht werden. Die Inspiration soll also in diesem Fall nicht durch die Kunstwerke geschehen, sondern durch die internationale Präsentation der Museen, wodurch eine gegenseitige positive Einflussnahme oder Kooperationen erreicht werden sollen.
Das Ziel bei der Verfassung war in jedem Fall das Hinweisen auf die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von gelingender vielsprachiger Kommunikation im Kunstvermittlungsbereich, was Personal als auch Medien in gleichem Maß betrifft. Zufriedene Gäste sollen dadurch nicht nur mehr erfahren können, sondern auch durch von gelungenen Besuchen erzählen können, wodurch sich die Besuchszahlen von Museen steigern können.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mehrsprachigkeit Museumslandschaft Wien
Autor*innen
Oxana Brandauer
Haupttitel (Deutsch)
Interkulturelle Kommunikation und Mehrsprachigkeit der Wiener Museumslandschaft
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
91 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Larisa Schippel
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC13281695
Utheses ID
35795
Studienkennzahl
UA | 065 | 360 | 345 |
