Detailansicht
Stress und Stressverarbeitung im Zusammenhang mit Selbstwirksamkeit und Kindheitstraumata im humanmedizinischen Bereich
Dominik Hiesl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Kristina Hennig-Fast
DOI
10.25365/thesis.40433
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29306.18947.908063-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Stress ist schon seit langem ein gängiger Begriff im Arbeitsalltag und fast jeder
fühlte sich schon einmal gestresst oder kennt das Gefühl über einen längeren Zeitraum
gestresst zu sein. Vor allem in einer Gesellschaft, die immer schnelllebiger wird, ist Stress
ein Faktor, den man ernst nehmen muss um nicht in eine Krankheit zu schlittern. Vor allem
Berufe im humanmedizinischen Bereich, darunter sind Ärzte, Sanitäter und
Krankenpfleger zu verstehen, sind über sehr lange Zeiträume hohen Stressniveaus
ausgesetzt und laufen somit Gefahr eine stressbedingte Krankheit zu entwickeln. Ziel
dieser Diplomarbeit ist es daher zu untersuchen ob sich Selbstwirksamkeit, als protektiver
Faktor, positiv auf Stress, Stressverarbeitung und Wohlbefinden der drei oben genannten
Berufsgruppen auswirkt, welchen Einfluss traumatische Erfahrungen in der Kindheit auf
Selbstwirksamkeit haben und welche Altersgruppen am häufigsten von diesen
traumatischen Erfahrungen berichten.
In der hier durchgeführten Arbeit wurden dazu Personen aus verschiedenen
Pflege- und Krankeneinrichtungen mittels Onlinefragebogen befragt und die erhobenen
Daten wurden quantitativ ausgewertet. Es wurden insgesamt 234 Personen für die
Auswertung berücksichtigt, wobei 266 Personen mit der Testung begonnen haben. Als
eines der Ergebnisse kann festgestellt werden, dass jene Teilnehmer, welche sich als
selbstwirksam beschreiben, über weniger wahrgenommen Stress und mehr Wohlbefinden
berichten. Außerdem wenden diese Personen häufiger positive
Stressverarbeitungsstrategien an als jene Gruppe, welche sich als weniger selbstwirksam
beschreibt. Es gibt keine Unterschiede bezüglich Selbstwirksamkeit zwischen den
verschiedenen Berufsgruppen genauso wie es keine signifikanten Unterschiede zwischen
Personen mit hohen und niedrigen Selbstwirksamkeitswerten hinsichtlich erlebter
traumatischer Erfahrungen in der Kindheit gibt. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen
verschiedenen Alters- bzw. Berufserfahrungsgruppen hinsichtlich erlebter traumatischer
Erfahrungen in der Kindheit. So berichteten die Gruppen der älteren bzw.
berufserfahreneren Studienteilnehmer über mehr traumatische Erfahrungen in der Kindheit
als die Gruppen der jüngeren Teilnehmer. Die gefundenen Ergebnisse stimmen dabei
größtenteils mit den in der Literatur gefundenen Ergebnissen überein. Es konnte gezeigt
werden, dass Selbstwirksamkeit einen starken positiven Einfluss auf Stressverarbeitung
und Stresswahrnehmung hat während die Ergebnisse bei den traumatischen Erfahrungen in
der Kindheit dazu weniger eindeutig sind.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Stress Stressverarbeitung Wohlbefinden Selbstwirksamkeit Traumata
Autor*innen
Dominik Hiesl
Haupttitel (Deutsch)
Stress und Stressverarbeitung im Zusammenhang mit Selbstwirksamkeit und Kindheitstraumata im humanmedizinischen Bereich
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
150 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kristina Hennig-Fast
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC13046123
Utheses ID
35804
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
