Detailansicht

Revision des Fragebogens zum elterlichen Anregungsmilieu
Karen Joy Alolino-Höller
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Klaus Kubinger
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.40457
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29458.51365.766465-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Abstract (Deutsch) "Keine Fragestellung, hat in der Psychologie eine längere oder heftigere Debatte ausgelöst als die Frage, wie Vererbung und Umwelt die Intelligenz beeinflussen" (Siegler, Deloache & Eisenberg, 2011). Ausgangspunkt dieser vorliegenden Studie waren die Untersuchungen von Mayer-Frühwirth (1988) und Angerer (1991) zum Thema "Elterliches Anregungsmilieu" und dessen Einfluss auf Intelligenztestleistungen. Diese beschäftigten sich mit der Fragestellung "Ob Unterschiede im Intelligenzprofil von Kindern verschiedener elterlicher Anregungsmilieus bestehen". Aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten gesellschaftlichen Veränderungen war es ein Anliegen dieser Studie die Inhalte an die aktuellen Gegebenheiten zu adaptieren und inhaltliche Änderungen vorzunehmen. Insgesamt wurden 294 Volksschüler in Niederösterreich und Oberösterreich mit dem "Fragebogen zum elterlichen Anregungsmilieu" und der Intelligenztestbatterie AID-Gruppe getestet. Die Intelligenztestbatterie AID-Gruppe ist eine Gruppenversion des AID 3, woran im Rahmen eines seit 2011 laufenden Projektes unter der Leitung und Verantwortung von Prof. K. Kubinger und Mag. B. Hagenmüller gearbeitet wird. Die testtheoretischen Analysen erfolgten nach dem Rasch-Modell anhand der Daten von 255 Kindern. Nach dem sukzessiven Ausscheiden von ca. 18% der Items, kann dem Fragebogen a posteriori die Modellgültigkeit zugesprochen werden. In den Untertests Realitätssicherheit, Angewandtes Rechnen und Funktionen Abstrahieren der AID-Gruppe erzielten die "besonders geförderten Schüler" signifikant bessere Leistungen als "sehr wenig geförderte Schüler". Die Effektgrößen der einzelnen Untertests des AID für Gruppen sind als kleine Effekte einzuschätzen.
Abstract
(Englisch)
Abstract (English) „No other problem in psychology has startled a more heated debate over a long period of time than the question which effects inheritance and environment have on intelligence" (Siegler, Deloache & Eisenberg, 2011). The starting point for this study was the research of Mayer-Frühwirth (1988) and Angerer (1991) on the topic of „Elterliches Anregungsmilieu“ (Parental Stimulation Environment) and its effects on productivity of one’s intelligence. Problems had been discussed whether differences can be identified in the intelligence profile of children coming from different parental stimulation environments. Due to the changes in society it was of utmost importance for this study to adapt to latest conditions and changes of content. In total 294 primary school children in Lower Austria and Upper Austria had been tested with the "questionnaire on parental stimulation environment" together with the adaptive testing with the intelligence test battery AID-Group. The intelligence test battery AID-Group is a group version of AID 3, by which research is directed in ongoing projects by Prof. K. Kubinger and Mag. B. Hagenmüller since 2011. The testtheoretical analysis was executed according to the Rasch-model on 255 children. After successive elimination of approximately 18% of the items, the questionnaire can be granted model validation a posteriori. Within the subtests Realitätssicherheit (reality certainty), Angewandtes Rechnen (applied arithmetic) and Funktionen Abstrahieren (abstraction of functions) of the AID group the "specially promoted/stimulated students" achieved significantly higher scores than the "low promoted/stimulated students". The Effect sizes of the subtests of the AID group are rated as small effects.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Parental Stimulation Environment AID-Group AID 3 Rasch-model group version
Schlagwörter
(Deutsch)
Elterliches Anregungsmilieu AID-Gruppe AID 3 Rasch-Modell Gruppenversion
Autor*innen
Karen Joy Alolino-Höller
Haupttitel (Deutsch)
Revision des Fragebogens zum elterlichen Anregungsmilieu
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
85 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kubinger
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik ,
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC13079371
Utheses ID
35828
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1