Detailansicht

Alles in Balance
der Einfluss der Körperstabilität auf die Einschätzung der Work-Life Balance
Franziska Schmidt
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Arnd Florack
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.40477
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29706.61368.958455-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Konzept des Embodiments betrachtet die Psyche und die damit verbundenen kognitiven Prozesse in Bezug zum gesamten Körper und seiner Umwelt (Storch, Cantieni, Hüther & Tschacher, 2010) und befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist. Der Körper spielt eine große Rolle bei der Aktivierung kognitiver Muster, sodass Muskelaktivität, Körperhaltung und Bewegung Einfluss auf unsere Gefühle und Urteile nehmen (Storch et al., 2010). Kille, Forest und Wood (2013) konnten zeigen, dass Personen in einer instabilen Körperposition mehr Instabilität in Beziehungen berühmter Paare wahrnahmen. Das subjektiv empfundene Gleichgewicht in der Work-Life Balance (Kirchler, 2011) soll in dieser Arbeit dem körperlichen Ungleichgewicht bzw. körperlicher Instabilität gegenübergestellt werden. Zur Überprüfung der Hypothese, welchen Einfluss unsere Körperwahrnehmungen von Balance und Stabilität auf die Einschätzung der Work-Life Balance (WLB) haben, wurde eine Testung zu zwei verschiedenen Zeitpunkten durchgeführt und die WLB erhoben. Zusätzlich wurden Körperaufmerksamkeit und Resilienz als moderierende Faktoren auf den Effekt zwischen körperlicher Instabilität und WLB untersucht. Die erste Befragung der TeilnehmerInnen fand online statt und die zweite eine Woche später im Labor unter zwei verschiedenen Bedingungen (instabile Sitzposition vs. stabile Sitzposition). Bis auf die Interaktion zwischen Bedingung (stabil vs. instabil) und Resilienz, deren Einfluss auf die Einschätzung der WLB marginal signifikant wurde, konnte keine der Hypothesen bestätigt werden. Wenn Personen mit hoher Resilienz instabil saßen, bewerteten sie die WLB höher. Die Aktivierung von Ressourcen bei der Überwindung der Problemsituation (Instabilität) könnte bei hochresilienten Personen das Wissen um ihr Potential für eine bessere WLB aktivieren und einen besseren Zustand antizipieren lassen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Embodiment Work-Life Balance Resilienz Instabilität
Autor*innen
Franziska Schmidt
Haupttitel (Deutsch)
Alles in Balance
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Einfluss der Körperstabilität auf die Einschätzung der Work-Life Balance
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
66 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Arnd Florack
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC13059202
Utheses ID
35847
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1