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Auswirkungen der Migration auf die psychische Gesundheit ex-jugoslawischer Migrantinnen und Migranten in Österreich
Almira Karadza
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Brigitte Lueger-Schuster
DOI
10.25365/thesis.40529
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30469.83553.360766-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Migration kann eine Chance als auch ein Risiko darstellen und somit Einfluss auf die psychische Gesundheit nehmen. Dabei spielen insbesondere während des Migrationsprozesses einwirkende Risiko- und Schutzfaktoren eine wichtige Rolle. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Auswirkungen einflussnehmender Faktoren im Rahmen der Migration auf die Facetten psychische Gesundheit (psychische Belastung, Lebenszufriedenheit und Selbstwert) von Migrantinnen und Migranten aus Ländern des ehemaligen Jugoslawiens in Österreich zu analysieren. Dabei wurde ein besonderer Fokus auf die Nachfolgegenerationen gelegt. Zur Auswertung herangezogen wurden Daten von 514 Personen, wovon 255 Personen Migrationshintergrund aufweisen (unterteilt nach 1., 1,5. und 2. Generation). Für die Untersuchung kam eine Fragebogenbatterie bestehend aus soziodemographischen Fragen, der FRAKK zur Erfassung der Akkulturation (als Selbst- und Fremdbeschreibung), dem BSI zur Erfassung psychischer Belastungen, der SWLS zur Erfassung der Lebenszufriedenheit, der Rosenberg-Skala zum Selbstwertgefühl, sowie dem TLEQ zur Erfassung traumatischer Lebenserfahrungen zum Einsatz. Darüber hinaus wurden je nachdem, ob die teilnehmende Person einen Migrationshintergrund aufwies oder nicht, die GED zur Erfassung subjektiv wahrgenommener Diskriminierung bzw. die HAS zur Erfassung der Diskriminierungstendenz eingesetzt. Sowohl bei Personen ohne Migrationshintergrund als auch bei Personen mit Migrationshintergrund zeigen sich im Durchschnitt eine geringe psychische Belastung, eine hohe Lebenszufriedenheit und ein hoher Selbstwert. Dementsprechend konnten keine (klaren) Unterschiede hinsichtlich der Facetten psychischer Gesundheit festgestellt werden. Hinsichtlich der Einflussfaktoren konnte aufgezeigt werden, dass je nach Gruppe zum Teil unterschiedliche Faktoren einen Einfluss auf die Facetten psychischer Gesundheit haben, jedoch spielt Akkulturation bei keiner der Gruppen mit Migrationshintergrund eine einflussnehmende Rolle.
Abstract
(Englisch)
Migration can represent an opportunity and a risk and thusly influence mental health. Thereby risk and protective factors play an important role during the migration process. The aim of this study is to analyze the impact of influential factors concerning the facets of mental health (psychological distress, life satisfaction and self-esteem) of immigrants from countries of the former Yugoslavia which are currently living in Austria. A particular focus was placed on the succeeding generations. Data from 514 people, of which 255 people have a migrant background (subdivided into 1., 1,5. and 2. generation), was used for the evaluation. For the study, a set of questionnaires was used, consisting of sociodemographic questions, the FRAKK to assess acculturation (as self- and external description), the BSI to assess psychological distress, the SWLS to assess life satisfaction, the Rosenberg scale for self-esteem, as well as the TLEQ to assess traumatic life experiences. In addition, depending on whether the participant had a migration background or not, the GED was used to measure subjectively perceived discrimination or the HAS to assess the discrimination tendency. Both, persons without a migrant background as well as people with a migrant background show on average a small amount of psychological distress, high life satisfaction and a high self-esteem. Accordingly, no (clear) differences regarding the facets of mental health were found. Regarding the influencing factors it could be shown that, depending on the group, different factors have an impact on the facets of mental health. However, acculturation plays in none of the groups with a migrant background a considerable role.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
immigration mental health life satisfaction self-esteem psychological stress discrimination traumatization acculturation
Schlagwörter
(Deutsch)
Migration psychische Gesundheit Lebenszufriedenheit Selbstwert psychische Belastung Diskriminierung Traumatisierung Akkulturation
Autor*innen
Almira Karadza
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen der Migration auf die psychische Gesundheit ex-jugoslawischer Migrantinnen und Migranten in Österreich
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
III, 90 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Lueger-Schuster
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC13072022
Utheses ID
35893
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
