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Regionale Integration in Afrika
eine Analyse aktueller Integrationsdynamiken innerhalb der Afrikanischen Union und regionaler Wirtschaftsgemeinschaften im Sub-Sahara Raum
Eric Weinhandl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Gernot Stimmer
DOI
10.25365/thesis.40535
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29296.00060.192166-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Pluralismus regionaler Integrationsvorhaben auf dem afrikanischen Kontinent fristet in der Regionalismusforschung bisher ein Schattendasein. Das Interesse der Forschung galt in den vergangenen Jahren hauptsächlich der Europäischen Union, Lateinamerika und Asien, was zu enormen Defiziten in der Betrachtung des afrikanischen Raumes führte. Dabei umfasst der Kontinent heute nicht weniger als acht offiziell anerkannte regionale Wirtschaftsgemein-schaften sowie eine übergeordnete supranationale Autorität in Form der Afrikanischen Union. Aber auch in der Theoriedebatte wurde es bisher weitgehend verabsäumt brauchbare Erklä-rungsansätze für den Regionalismus in Afrika zu liefern. Vorliegende Arbeit hat es sich daher zum Ziel gesetzt, diesen beiden Defiziten in der Forschung Abhilfe zu schaffen. Durch eine Analyse der acht regionalen Wirtschaftsgemeinschaften Afrikas, sowie der Afrikanischen Union wird der Frage nachgegangen, ob in Afrika von einem spezifischen „afrikanischen Re-gionalismus“ gesprochen werden kann und wenn ja wie dieser zu definieren ist und ob ein solcher Regionalismus ein reines Elitenprojekt darstellt. Dabei stellt sich auch die Frage wie es um die aktuellen Integrationsvorhaben bestellt ist, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und wohin der zukünftige Weg einer antizipierten afrikanischen Einigung führt. Hierfür wird auf postneoliberale Theorieansätze der Regionalismusforschung zurückgegriffen. Ferner wird vorliegende Arbeit durch eine aktualisierte Integrationskritik nach Wolfgang Dietrich abge-rundet, bei welcher analysiert wird ob regionale Zusammenschlüsse in Afrika zwangsläufig eine friedliche Entwicklung forcieren. Schließlich zeichnet der Autor das Bild eines afrikani-schen Regionalismus der sich immer noch im Spannungsverhältnis zwischen „nation-building“, externen Machteinflüssen und panafrikanischer Identität befindet.
Abstract
(Englisch)
The Pluralism of regional integration projects on the African continent ekes out a shadow existence in the scientific research on Regionalism. The interests of academic-scientific re-search in the past few years were mainly focused on the European Union, Latin America and Asia, which led to huge deficits in the contemplation of the African space. Yet, the continent now comprises no less than eight officially recognized regional economic communities as well as an overarching supranational authority in the form of the African Union. But even in the theory debate it has been largely neglected to provide viable explanations for regionalism in Africa. The present work has therefore set itself the goal to remedy these two deficits in research. The question is, by an analysis of the eight regional economic communities in Africa and the African Union, whether we can speak of a specific "African regionalism" in Africa and if so how such has to be defined and whether such regionalism represents a pure elite pro-ject. It also raises the question about the state of current integration projects, where their strengths and weaknesses lie and where the future path of an anticipated African unification leads. For this purpose use is made of post-neoliberal theories of Regionalism. Furthermore, this thesis is complemented by an updated integration criticism after the remarks by Wolfgang Dietrich, in which it is analyzed whether regional groupings in Africa inevitably force a peaceful development. Finally the author draws the picture of an African regionalism which is still in the tension between nation-building, external power influences and pan-African identity.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Africa African Union regional Integration Integration theories Sub Sahara open Regionalism postliberale Regionalim Panafrikanismus ECOWAS EAC ECCAS CEN-SAD COMESA IGAD COMESA Regionalismus
Schlagwörter
(Deutsch)
Afrika Afrikanische Union regionale Integration Integrationstheorien Sub-Sahara Raum offener Regionalismus postliberaler Regionalismus Panafrikanismus ECOWAS EAC ECCAS CEN-SAD COMESA IGAD COMESA Regionalismus Relational Governance World of Regions
Autor*innen
Eric Weinhandl
Haupttitel (Deutsch)
Regionale Integration in Afrika
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse aktueller Integrationsdynamiken innerhalb der Afrikanischen Union und regionaler Wirtschaftsgemeinschaften im Sub-Sahara Raum
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
VI, 159 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gernot Stimmer
Klassifikationen
89 Politologie > 89.39 Politische Systeme: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.50 Politische Prozesse: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.60 Politische Organisationen: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.74 Internationale Zusammenarbeit: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.76 Friedensforschung, Konfliktforschung ,
89 Politologie > 89.93 Nord-Süd-Verhältnis
AC Nummer
AC13036088
Utheses ID
35899
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
