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Is realism liked because it is more real?
der funktionelle Aspekt realistischer Darstellungen
Daniel Pairitsch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.40610
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30476.07436.410669-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich damit, ob die spezielle Qualität von realistischen Darstellungen, nämlich die Abbildung der Wirklichkeit und die sich daraus ergebende erleichterte kognitive Verarbeitung, in gewissen situativen Bedingungen zum besseren Gefallen dieses Stils beitragen kann. Durch vorangegangene Forschung konnte gezeigt werden, dass die Verarbeitungsflüssigkeit (Fluency) in der Wahrnehmung eine wichtige Informationsquelle für die Gefallensbewertung sein kann, wobei angenommen wird, dass diese in einem funktionellen Betrachtungskontext im Vergleich zur freien Betrachtung an Wichtigkeit gewinnt. Solch ein spezieller Kontext wurde in dieser Studie hergestellt, in dem die Versuchsgruppe zusätzlich als Leistungsaufgabe eine Frage zu beantworten hatte, die sich direkt auf das jeweils gezeigte Gemälde bezog. Beiden Gruppen (Versuchs- und Kontrollgruppe) wurden realistische und surrealistische Gemälde auf dem Computer-Bildschirm gezeigt und die Gefallensbewertung abgefragt. Die surrealistischen Gemälde wurden generell bevorzugt, was zeigt, dass hier Fluency nicht der ausschlaggebende Faktor für die Gefallensbewertung gewesen sein kann. Der erwartete stärkere Einfluss der Fluency im funktionellen Betrachtungskontext blieb aus, wodurch sich ein gleichartiger Bewertungsunterschied zu Gunsten von Surrealismus in beiden Gruppen ergab. Bemerkenswert ist, dass ein nicht signifikanter Trend in den Daten zeigt, dass ein funktioneller Betrachtungskontext die Bewertung von Gemälden sogar positiv beeinflussen könnte. Mögliche Implikationen für zukünftige Forschung, besonders in Hinsicht auf neuere Erkenntnisse zur Verbindung zwischen Fluency und Affekt, werden diskutiert.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis examines if the special quality of realistic artworks, namely the reflection of realistic circumstances and the therefore existing ease of processing, can contribute to the liking of this style. Previous studies show that perceptional fluency can be an important source of information for the rating of liking, although for this study it is hypothesized that fluency weighs more in a functional viewing context than in free and unrestricted viewing. In this study such special context for the viewing of the artworks was evoked by presenting a performance task to the trial group that was directly linked to the shown pictures. In both groups (experimental group and control group) realistic and surrealistic artworks where shown on a computer screen and the participants rated how much they liked them. Surrealistic artworks were generally preferred, which shows that fluency was not the main influencing factor on liking. The anticipated stronger influence of fluency in the functional viewing context did not occur, causing a similar difference of liking in favor of surrealism in both groups. Remarkably a non-significant trend in the data suggests that a functional viewing context could even have a positive effect on liking for artworks. Possible implications for future research, especially considering recent findings on the connection between fluency and affect, are discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
realism fluency art aesthetics
Schlagwörter
(Deutsch)
Realismus Fluency Verarbeitungsflüssigkeit Kunst Ästhetik
Autor*innen
Daniel Pairitsch
Haupttitel (Deutsch)
Is realism liked because it is more real?
Hauptuntertitel (Deutsch)
der funktionelle Aspekt realistischer Darstellungen
Paralleltitel (Deutsch)
Wird Realismus gemocht, weil er realer ist?
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
86 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC13078071
Utheses ID
35964
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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