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Was bewirkt der Kontext?
kontextabhängige Reaktionsmessungen bei impulsiven Konsumenten
Marlene Strasser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Oliver Büttner
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29172.97173.767154-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob der Kontext, in dem sich Konsumenten befinden, einen Einfluss auf deren Reaktionszeiten hat. Impulsive Konsumenten in einem Einkaufskontext sollten Produkte schneller erkennen und kategorisieren können. Dies sollte aufgrund ihrer Vorerfahrungen, ihrer entsprechenden assoziativen Verknüpfungen sowie aufgrund des Einkaufskontextes selbst der Fall sein. Es sollte zudem ein erhöhter Promotionsfokus nachweisbar sein, der nicht nur zu schnellerem, sondern gleichzeitig auch ungenauerem Agieren führt. Um diese Annahmen zu untersuchen wurden die 138 teilnehmenden Personen randomisiert in zwei Gruppen geteilt. Einer Gruppe wurde per Vignette ein Einkaufskontext vorgegeben, in den sie sich hineinversetzen sollte. Der anderen Gruppe wurde eine nicht einkaufsbezogene Vignette vorgegeben. Anschließend wurde am Computer von allen Teilnehmenden eine Kategorisierungsaufgabe zur Erhebung von zwei unterschiedlichen Reaktionszeiten (Erkennens- und Entscheidungszeit) bearbeitet, sowie Fragebögen zur Erhebung des regulatorischen Fokus und der (Kauf-)Impulsivität ausgefüllt. In der vorliegenden Studie beeinflusst der Kontext die Reaktionszeiten impulsiver Konsumenten entgegen der Annahmen nicht. Allerdings konnte nachgewiesen werden, dass das Geschlecht signifikanten Einfluss auf die Impulsivität, die Entscheidungszeit sowie die Fehler, die bei der Kategorisierungsaufgabe gemacht werden, hat.
Abstract
(Englisch)
This study examined if the context, in which consumers find themselves, influences their reaction times. Impulsive buyers in a shopping-context should be able to recognize and categorize products faster. This should occur due to their previous experiences, their associative links as well as the shopping context itself. I also hypothesize an increased promotion focus which should lead to faster, yet less accurate task processing. To investigate these assumptions 138 participants were randomly assigned to a shopping context or a non-shopping context. Either they got a shopping-specific vignette to read, which should help to put themselves into a shopping situation, or they got a vignette about holidays (non-shopping context). Afterwards they had to execute a categorization task in order to allow measuring two different reaction times (recognition- and decision-time). They also filled out some questionnaires to investigate their regulatory focus as well as their (buying) impulsiveness. This study shows – contrary to the assumption – that the context does not influence the reaction times of impulsive buyers. However, the results show, that gender has a significant effect on impulsiveness, decision time as well as the error rate resulting from the categorization task.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
buying impulsiveness shopping context regulatory focus recognition time decision time
Schlagwörter
(Deutsch)
Kaufimpulsivität Einkaufskontext regulatorischer Fokus Erkennenszeit Entscheidungszeit
Autor*innen
Marlene Strasser
Haupttitel (Deutsch)
Was bewirkt der Kontext?
Hauptuntertitel (Deutsch)
kontextabhängige Reaktionsmessungen bei impulsiven Konsumenten
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
55 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Büttner
Klassifikation
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC13072574
Utheses ID
35974
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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