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Negative Produktinformationen und mögliche Effekte auf die Produktbewertung im Zusammenhang mit impulsivem Kaufverhalten
Silke Preisser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Oliver Büttner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.40624
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29243.17625.727954-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Impulsives Kaufverhalten kann als Folgeerscheinung der allgemeinen Persönlichkeitseigenschaft Impulsivität gesehen werden. Ein multidimensionales Konstrukt, das viele kognitive Prozesse beeinflussen kann. Zentrale Annahme dieser Studie ist, dass Impulskäufer (IK) andere kognitive Strategien anwenden als Nicht-Impulskäufer (NIK), sobald der Shopping-Modus aktiviert wird. Nach bisherigen Erkenntnissen der Konsumentenforschung wurde erwartet, dass IK eher eine intuitive, heuristische Vorgehensweise wählen, wenn es sich um einen Shoppingkontext handelt. Ein bekanntes Beispiel für einen Low-Processing Effort ist der Primacy Effect (PE). Es wurde angenommen, dass IK stärker auf einen manipulierten Reihenfolgeeffekt reagieren, als NIK. In einem Online-Fragebogen wurden verschiedene Produkte bewertet, die jeweils durch vier positive und eine negative Produktinformation beschrieben wurden. Es gab drei mögliche Bedingungen für die negative Information (Anfang/Mitte/Ende), die randomisiert zugeteilt wurden. Anhand von 7-Punkt-Likert-Skalen wurde die Bewertung für jedes Item durch die AVs Interesse, Attraktivität, und Kaufwunsch erhoben. Die erwarteten Effekte von Impulskaufneigung und den Bedingungen konnten nicht bestätigt werden. Interessante Tendenzen konnten dennoch beobachtet werden und sind Teil der Diskussion.
Abstract
(Englisch)
Impulsive buying behavior is considered as a minor aspect of the more general trait impulsivity that occurs in shopping environments. A wide range of internal and external influencing factors could be interrelated to this comprehensive character trait. This paper aimed to investigate possible differences in cognitive processing taking impulsive buying tendency into account. Core assumption of the study presumes an essential influence of impulsiveness on cognitive processing styles. In order to detect differences in information processing between impulsive buyers (IB) and non- impulsive buyers (NIB) an online study was conducted. According to learned patterns of behavior it was expected that IB use different cognitive mechanisms in shopping contexts. Due to activation of impulsive reaction it was assumed that IB tend to intuitive low-effort processing whereas NIB remain unaffected by situational cues. Low-processing effort facilitates the appearance of subsequent primacy effects. Participants were shown 5 products each accompanied by 4 positive and one negative product feature. The sequence of the features was manipulated and resulted in 3 different conditions for the negative information (initial/center/terminal). It was expected that product evaluations would be affected and reflect different evaluation processes between groups and conditions. Primacy effects should occur when impulsive buying tendency and order effects meet postulated requirements. Data analysis yield no significant effects. Contradictory tendencies in further data analysis will be discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
impulsive buying behavior processing effort decision-making Habits consumer style
Schlagwörter
(Deutsch)
Impulsives Kaufverhalten processing effort decision-making-style Habits consumer style
Autor*innen
Silke Preisser
Haupttitel (Deutsch)
Negative Produktinformationen und mögliche Effekte auf die Produktbewertung im Zusammenhang mit impulsivem Kaufverhalten
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
51 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Büttner
Klassifikation
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC13082112
Utheses ID
35975
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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