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Messung subjektiven Wohlbefindens mittels Auswahlkarten
Sabrina Schinagl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Ivo Ponocny
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.40655
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29937.41410.892266-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Lebenszufriedenheit und Glück stellen ein viel beforschtes Feld dar. Obwohl sich keine eindeutigen Definitionen der Begriffe finden lassen, bezeichnen sie doch Ähnliches. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen besonders die Messung von Wohlbefinden und die damit verbundene Frage nach geeigneten Instrumenten. In den letzten Jahren kam man immer mehr zu der Übereinstimmung, dass die subjektive Komponente im Rahmen der Wohlbefindensforschung einen wesentlichen Einflussfaktor darstellt. In Anlehnung an eine Untersuchung von Ponocny, Weismayer, Dressler und Stross (2015a), die mittels einer Kombination verschiedener Methoden vielversprechende Erkenntnisse hinsichtlich Lebenszufriedenheit gewinnen konnte, soll ein neuer Ansatz zur Erhebung erprobt werden. Ponocny et al. definieren 11 Typen subjektiven Wohlbefindens, auf Basis derer eine Q-Sort-ähnliche Erhebung geplant wird. Mittels 80 Auswahlkarten sollen 64 Probanden und Probandinnen Aussagen und Statements hinsichtlich ihres Zutreffens auf die eigene Person beurteilen. Die Sortierung der Kärtchen bildet ein subjektives Meinungsbild jeder einzelnen Person ab. Die Ergebnisse sollen Personengruppen identifizieren, die sich in den Q-Sortings bzgl. ihres Wohlbefindens ähnlich sind. Die Analyse der Daten zeigt, dass sich die Typologie nur unscharf wiederfindet. Die Typen überlappen und kommen in der untersuchten Stichprobe nicht in reiner Form vor. Dennoch lassen sich starke Tendenzen hinsichtlich der passenden Zuordnung einer Person zu einem der Typen erkennen. Die Übereinstimmungswerte zwischen Typ und Person streuen rund um einen dominierenden Typ. Trotz der unscharfen Abbildung der Typen in der Untersuchung zeigt der Einsatz von Auswahlkarten Vorteile gegenüber der Verwendung klassischer Ratingskalen zur Einschätzung der Zufriedenheit. Aussagen können in Beziehung gesetzt werden und in ihrer Gesamtheit bewertet werden. Der flexible Umgang mit den Kärtchen findet darüber hinaus hohen Anklang bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Zukünftige Untersuchungen können auf den gewonnenen Erkenntnissen aufbauen, da sich der Einsatz Q-Sort-ähnlicher Erhebungstechniken als ökonomische Alternative zu unpraktikablen Ratingskalen und zeitintensiven Interviews darstellt
Abstract
(Englisch)
Much research is carried out in the area of quality of life and happiness, terms that are similar but yet not clearly defined. The focus of interest concentrates on measuring well being and measuring instruments. Recent research showed the influence of the subjective component of well-being. Following a study by Ponocny, Weismayer, Dressler und Stross (2015a) combining different measuring methods, the present work tests a new approach to measuring based on 11 types of subjective well-being defined by Ponocny et al. In a Q-sort-based survey 64 participants judge if statements presented on 80 cards match their personal feelings. The selection of the cards represents the person’s subjective evaluation of well-being. The results shall identify groups of people sharing similar well-being levels in their Q-sortings. The data analysis shows that the defined types cannot be found accurately in the data sample: they overlap and do not appear clearly separated in the sample. Nevertheless, strong tendency is found in assigning persons to types. The corresponding values of type and person vary around a dominating type. Although types are not clearly reproduced in the survey, using a choice of cards to reflect about satisfaction shows advantages compared to classical rating scales. Statements are rated by comparing each other and therefore judged as a whole. Moreover, respondents like the flexible handling of the cards. Future research may profit from the provided results, as using Q-sort related measurement methods are an economical alternative to impracticable rating scales and time-consuming interviews.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
subjective well-being sorting-cards measurment Q-Sort Q-methodology satisfaction quality of life happiness
Schlagwörter
(Deutsch)
Subjektives Wohlbefinden Auswahlkarten Messung Q-Sort Q-Methodik Zufriedenheit Lebensqualität Glück
Autor*innen
Sabrina Schinagl
Haupttitel (Deutsch)
Messung subjektiven Wohlbefindens mittels Auswahlkarten
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
153 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ivo Ponocny
Klassifikation
77 Psychologie > 77.03 Methoden und Techniken der Psychologie
AC Nummer
AC13080454
Utheses ID
36004
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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