Detailansicht
Klafkis Didaktik "in Bewegung"
eine didaktische Analyse der Hands-On Ausstellung "In Bewegung" im Technischen Museum Wien
Severin Tanzer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Stefan Hopmann
DOI
10.25365/thesis.40675
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29140.03095.833359-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit lässt sich als theoretische und empirische Transformation der didaktischen Analyse von Wolfgang Klafki in den außerschulischen, musealen Kontext der Ausstellung
„In Bewegung“ des Technischen Museum Wiens verstehen. Im Zentrum dieser Transformation steht dabei Klafkis didaktische Auslegung seines Allgemeinbildungskonzepts, in dem davon ausgegangen wird, dass im Sinne der Kategorialen Bildung materiale Inhalte von den LehrerInnen angeboten und formale Gehalte von den SchülerInnen erschlossen werden. Ein ähnliches Verständnis lässt sich in diesem Zusammenhang auch erkennen,
wenn man sich mit den Bildungsfunktionen und -möglichkeiten auseinandersetzt, die den Museen in der museumspädagogischen Literatur zugesprochen werden. Aus diesem Grund erscheint es von besonderem Interesse zu sein, zu klären, ob und inwiefern es nun möglich ist die didaktische Analyse auch in dem Kontext einer musealen Ausstellungskonzeption einzusetzen um so auch zu den formalen (allgemeinen) Gehalten und Bedeutungsaspekten der Museumsobjektinhalte vordringen zu können. Im Zuge des Forschungskooperationsprojekts des Instituts für Bildungswissenschaft und Technischen Museum Wiens wurde letztlich der Rahmen geschaffen, in dem durch Beobachtungen
und Befragungen der BesucherInnen genaue diese Gehalte und weitere Parameter hinsichtlich der inhaltlichen Begegnung der BesucherInnen mit den Objekten ermittelt und in dieser Arbeit theoretisch und empirisch analysiert werden konnten.
Abstract
(Englisch)
This paper can be seen as a theoretical and empirical transformation of Wolfgang Klafki’s Didaktik Analysis into the extracurricular exhibition named “In Bewegung” in the Technische
Museum Wien. Klafki’s interpretation of general education can be seen as the core of his concept and has also built the basis of this research. The Kategoriale Bildung is one part of Klafki’s concept and says that teachers or educators give the contents of education to the children. But the children don’t learn exactly what the teacher intended them to learn, instead they learn something somehow different what Klafki calls educational substance. This difference is based on the children’s process of meaning-making. So they may learn something completely different than what they should have learned. This sense-changing-process not only occurs in schools and classes but in every field of education, such as museums. The object of this paper is therefore to investigate the contents of education and the educational substance of three Hands-On Objects in the exhibition. The results exemplarily show the relations and differences of matter and meaning in public pedagogical institutions that focus on self-dependent and self-directed learning processes. The research was inwoven in a co-operation project of the Technisches Museum Wien and the Institut für Bildungswissenschaft.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Klafki Didaktik Didaktische Analyse Museumspädagogik Empirische Analyse Hands-On Ausstellungskonzeption Technisches Museum Wien Empirische Studie Evaluation
Autor*innen
Severin Tanzer
Haupttitel (Deutsch)
Klafkis Didaktik "in Bewegung"
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine didaktische Analyse der Hands-On Ausstellung "In Bewegung" im Technischen Museum Wien
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
iii, 133, A17 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Hopmann
AC Nummer
AC13058006
Utheses ID
36022
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
