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Das Dilemma des guten Schülers und der guten Schülerin
eine Untersuchung zu Widersprüchen der Insitution Schule und deren Auswirkungen auf leistungsstarke Schüler und Schülerinnen
Annemarie Elekes
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Ilse Schrittesser
DOI
10.25365/thesis.40701
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29535.96571.170866-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Angesichts der teils ernüchternden Ergebnisse jährlich stattfindender nationaler bzw. internationaler Schulevaluationen nehmen die Debatten um Schulreformen kein Ende. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen fand eine Perspektive bis jetzt wenig Beachtung: die der Lernenden. Dabei können die Wahrnehmungen des Schulsystems - mit ihren Vorzügen und Mängeln - aus der Sicht der Lernenden den Diskussionen um Schulreformen neue Impulse bieten.
Die vorliegende Arbeit widmet sich erstmalig einer Untersuchungsgruppe, die bislang im Zuge wissenschaftlicher Erhebungen fast außer Acht gelassen wurde: Gute Schüler und Schülerinnen. Diese erfahren Schule aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Schulleistungen aus einer besonderen - jedoch teilweise durchaus problematischen - Perspektive. Aufgrund ihrer Überschreitungen der schulischen Leistungsstandards erleben sie spezifische Schwierigkeiten im schulischen Alltag. Die Fokussierung auf diese Schwierigkeiten ist relevant, um Widersprüche im Schulsystem herausarbeiten zu können. Auf Grundlage der ausgewiesenen Problemfelder kann auf diese Widersprüche eingegangen werden.
Bereits im Titel dieser Masterarbeit wird davon ausgegangen, dass gute Schüler und Schülerinnen in der Schule keinesfalls ausschließlich Erfahrungen kognitiven Lernens machen. Der „Schülerjob“ (Breidenstein, 2006) umfasst weitaus mehr Anforderungen, als die Mitarbeit im Unterricht. Beispielsweise kann die Zugehörigkeit zur Peergroup ebenso wie gute Umgangsformen mit Lehrpersonen als „Job“ der Lernenden betrachtet werden. Sich daraus ergebende Widersprüche führen zum „Dilemma guter Schüler und Schülerinnen“. Dieses Dilemma wird in der vorliegenden Arbeit mittels Analyse von verschriftlichten Schulerfahrungen ehemaliger guter Schüler und Schülerinnen untersucht. Die Analyse und Auswertung dieser Geschichten wird entsprechend der Dokumentarischen Methode vorgenommen.
Abstract
(Englisch)
In the light of the partly sobering results of annual national and international school evaluations, there is no end of debates on school reforms. In the course of these disputes, there is one perspective that did not get much attention so far: the one of the learners. And yet, perceptions of the learners towards the school system – including their merits and deficiencies – can offer new impetuses for the discussions about school reforms.
For the first time, the present study deals with a group under examination that, to a large extent, was not taken into consideration in the course of scientific assessments until now: Good pupils. Due to their outstanding school performances, they experience school from a particular – though partly quite problematic – perspective. Because they exceed the standard of school performance, they occasionally undergo specific difficulties in daily school life. It is important to focus on these difficulties in order to elaborate contradictions in the school system. On the basis of the identified problems, subsequently, school perspectives can be shown that respond to these contradictions.
It is considered already in the title of this master's thesis, that good pupils do not only experi-ence the process of cognitive learning at school. The “Pupil's Job“ (Breidenstein, 2006) comprises much more requirements than just participation in class. For example, belonging to a peer group as well as having good manners towards teachers can be seen as part of their “job“. The resulting contradictions lead to the “dilemma of good pupils“. The present study investi-gates this dilemma by analyzing school experiences of former good pupils that were put into writing. Analysis and evaluation of these stories are carried out pursuant to the documentary method.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Dilemma guter Schüler gute Schülerin Widerspruch Institution Schule leistungsstarker Schüler leistungsstarke Schülerin
Autor*innen
Annemarie Elekes
Haupttitel (Deutsch)
Das Dilemma des guten Schülers und der guten Schülerin
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung zu Widersprüchen der Insitution Schule und deren Auswirkungen auf leistungsstarke Schüler und Schülerinnen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
110 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ilse Schrittesser
AC Nummer
AC13056045
Utheses ID
36045
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
