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Versicherung gegen Naturkatastrophen
Berina Cehic
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Jörg Finsinger
DOI
10.25365/thesis.40729
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29198.32003.829766-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Heutzutage ist die Versicherung gegen Naturkatastrophen ein weltweit verbreitetes und aktuelles Thema. Die Naturkatastrophen stellen elementare Ereignisse dar, die besonders schnell auftreten. Sie sind schwer zu prognostizieren und ihre Eintrittswahrscheinlichkeit ist sehr gering.
Nur ein Drittel der durch Naturkatastrophen entstandenen Schäden wurden im Durchschnitt versichert. Da es offensichtlich ist, dass wir mit der Zunahme von Naturkatastrophenschäden weiter rechnen müssen, besteht die Dringlichkeit für neue bzw. verbesserte Versicherungslösungen und Schutzmaßnahmen.
Die österreichische Versicherungswirtschaft und die Regierung haben deswegen seit mehreren Jahren an einem neuen Versicherungsmodell für Naturkatastrophen, an dem so genannten NatKat-Modell, gearbeitet. Dieses Modell stellt eine obligatorische Deckungserweiterung dar, wobei ein Bündel aus Naturgefahren wie Überschwemmungen, Lawinen, Hochwasser, Erdbeben und Vermurungen an die Feuerversicherung gekoppelt werden soll. Als Risikoträger sind sowohl die Versicherungswirtschaft, insbesondere Erstversicherer, als auch die Versicherungsnehmer und der Staat vorgesehen. Damit die Schäden schneller beseitigt werden können, kann die staatliche Hilfe auch von großer Bedeutung sein. Ein gutes Beispiel ist der Katastrophenfond, welcher seit 1966 in Österreich existiert und zurzeit noch als Sicherungssystem dient.
Es ist auch anzumerken, dass in Europa seit 2002 ein Solidaritätsfond etabliert ist. Dieser Fond hat zum Ziel, den EU- Ländern durch entsprechende finanzielle Mittel bei der Bekämpfung der Naturkatastrophen helfen zu können. Alle EU- Mitgliedstaaten müssen einen entsprechenden Geldbetrag in den Solidaritätsfond einzahlen, aber nicht jedes Land kann diese Mittel in Naturkatastophenfällen ausbezahlt bekommen. Um diese Nachteile zu verhindern, hat die Europäische Kommission bis heute viele Reformen durchgeführt und sollte weiter in Zukunft daran arbeiten, durch Naturkatastrophen betroffenen Ländern rechtzeitig und mit ausreichenden Hilfsmitteln zu helfen.
Um Naturgefahren verhindern bzw. vermindern zu können, ist es auch notwendig, dass sich alle Menschen an gesetzliche Vorschriften halten und entsprechende Präventionsmaßnahmen durchführen. Nach der Durchführung aller Präventionsmaßnahmen und guten Zusammenarbeit von Versicherungsunternehmen und den Staaten, ist es zu erwarten, dass die Naturkatastrophen rechtzeitig verhindert bzw. vermindert und die Schäden erfolgreich beseitigt werden können.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Versicherung Naturkatastrophe
Autor*innen
Berina Cehic
Haupttitel (Deutsch)
Versicherung gegen Naturkatastrophen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
70 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Finsinger
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.30 Investition, Finanzierung
AC Nummer
AC13047086
Utheses ID
36071
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
