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Vienna - Bratislava relationships
living apart together ; from the long 19th century up to now
Klepper Mirjam De
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Individuelles Masterstudium Globalgeschichte
Betreuer*in
Walter Matznetter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.40831
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30340.29919.870559-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit zielt die Autorin darauf ab, einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeiten zu Territorialität in der Wien-Bratislava Region zu geben. Es wird demonstriert, was die Errichtung und der Abbau einer Grenze an tiefgreifenden Konsequenzen für die Identität und Wahrnehmung einer Stadt haben kann. Dazu wird der Einfluss der Grenze auf die ökonomische und politische Entwicklung in einer derart paradoxen Situation von zwei Hauptstädten in einem historischen Kontext analysiert, die an den Grenzen eines Nationalstaates liegen. Die Entwicklung der Slowakei als Nationalstaat, mit Bratislava als seine Hauptstadt, wird untersucht. Spezielle Aufmerksamkeit wird auf das Bratislava des frühen 20. Jahrhunderts gelegt. Wien wird im Kontext des zerfallenen Habsburg Imperiums diskutiert, und die sich dadurch ändernde Rolle der Stadt. Der Fokus liegt in Wiens Selbst-Identifikation, Ethnie und der Glorifizierung seiner Vergangenheit im frühen 20. Jahrhundert. Die Rollen beider Städte während des Kalten Krieges werden ebenso untersucht, mit einem näheren Blick auf die diplomatischen Beziehungen zwischen Ost und West, und wie diese die Landschaft Wien-Bratislava verändert haben. Schließlich wird die Kooperation zwischen den beiden Städten nach 1989 und die Entwicklung von grenzübergreifenden Kooperation erforscht, mit dem Schwerpunkt den Einfluss einer größere territorialen Entität: die Europäische Union. Die Autorin benützt vor allem die Theorien von Lefebvres über „Produktion von Raum“ und Sacks Konzept der „Territorialität“. Damit wird es klar, dass National(staaten) nicht a-historisch, träge und ortsgebunden sind. Stattdessen ist jede Art von onzeptualisierung oder Vorstellung abhängig von historischen Prozessen, was von diesen Prozessen in Erinnerung bleibt, räumliche Praktiken, soziale Umgebung und dem persönlichen Kontext jedes einzelnen Individuums.
Abstract
(Englisch)
In this thesis, the author aims to give an insight in the diverse workings of territoriality in the Vienna Bratislava region. It will be demonstrated how the instalment and alleviation of a border can have profound consequences on city identity and perception. Furthermore, the effects of the border on economic and political development in such a paradoxical situation of two national capitals sitting on the edges of the national territory will be examined in an historic context. The development of Slovakia as a nation-state, with Bratislava as its capital will be studied. Specific attention will be given to Bratislava in the early 20th century. Vienna is discussed in the context of the crumbling Habsburg Empire, and the city's changing role within that. The focus lies with Vienna's self-identification, ethnic and the glorification of its past during the early 20th century. The roles of both cities during the Cold War are examined as well, looking closer at diplomatic relations between East and West and how they shaped the Vienna-Bratislava landscape. Finally, the cooperation between the cities after 1989 and the development of cross-border cooperation is explored, with an emphasis on the influence of a larger territorial entity: the European Union. The author mainly draws on Lefebvres theories on production of space and Sacks concept of territoriality. Thus it will become clear that nation(-states) are not a-historic, inert and place-bound. Instead, any kind of conceptualization or perception is dependent on historic processes, what is remembered of these processes, spatial practices, social surroundings and personal context for each individual.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Vienna Bratislava Nation state Capital city Borders Cold War
Schlagwörter
(Deutsch)
Wien Bratislava Nationalstaat Hauptstadt Grenze Kalter Krieg
Autor*innen
Klepper Mirjam De
Haupttitel (Englisch)
Vienna - Bratislava relationships
Hauptuntertitel (Englisch)
living apart together ; from the long 19th century up to now
Paralleltitel (Deutsch)
Die Wien - Bratislava Beziehungen. Zusammen und getrennt leben. Vom langen 19.Jahrhundert bis heute.
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
79 Seiten : Karte
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Walter Matznetter
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.36 Europäische Geschichte 1815-1914 ,
15 Geschichte > 15.37 Europäische Geschichte 1914-1945 ,
15 Geschichte > 15.38 Europäische Geschichte nach 1945 ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich ,
15 Geschichte > 15.61 Tschechien, Slowakei, Ungarn ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.12 Stadtgeographie, Siedlungsgeographie
AC Nummer
AC13025520
Utheses ID
36157
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1