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Die erzieherische Bedeutung von Bewegung und Spiel in der Pädagogik Don Boscos
Karina Binder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Michael Kolb
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.40832
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29672.96155.747864-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die erzieherische Bedeutung von Bewegung und Spiel in der Pädagogik des Turiner Erziehers Don Bosco (1815-1888) steht im Zentrum der Arbeit. Um dieser gerecht zu werden, war es zunächst notwendig, die Grundzüge der Erziehungsmethode Don Boscos darzustellen, welche auf den drei Säulen der „Vernunft“, „Liebe“ und „Religion“ basieren. Diese drei Säulen stehen in engem Zusammenhang mit den Bewegungs- und Spielaktivitäten im Oratorium und sind nicht von diesen zu trennen: Vernunft, Liebe und Religion geben ihnen das Maß und sie wiederum tragen dazu bei, die Wirkkraft der drei Säulen in der Erziehung zu entfalten. Körperliche Spiel- und Bewegungshandlungen stellten damit ausgesprochen essenzielle Elemente in der Erziehung der Kinder und Jugendlichen dar; ja für Don Bosco waren sie zentrale menschliche Bedürfnisse, die gestillt werden mussten, wenn er die Jungen in ihrer gesamten leib-seelischen Natur erreichen wollte. Verantwortungsbewusste Erziehung durfte bei ihm keines von beiden vernachlässigen; diese Hinordnung auf den ganzen Menschen schloss damit eine Selbstzweckhaftigkeit körperlicher Bewegungshandlungen aus. Spielerische Aktivitäten und Bewegungsübungen setzten an den Vorlieben und Interessen der Burschen an. Don Bosco ließ ihrem Bewegungs- und Tätigkeitsdrang freien Lauf, ja wünschte und förderte ihn dezidiert, indem er etwa selbst an ihren Spielen teilnahm. Die gemeinsam verbrachte Zeit auf der Spielwiese war für ihn keine „verspielte“ Zeit, sondern ein Schaffen von Vertrauen, Zuneigung und Familiarität. Indem die Jungen sahen, dass er liebte, was sie liebten, begannen sie sich zu öffnen und bereit zu werden, sich auch in Bereichen führen zu lassen, die ihnen weniger lieb waren, wie etwa die Schule oder die Religion. Bewegung und Spiel waren damit maßgeblich an einer Erziehung beteiligt, die in großer Freiheit und ohne Zwang erzog.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Don Bosco Bewegung Spiel
Autor*innen
Karina Binder
Haupttitel (Deutsch)
Die erzieherische Bedeutung von Bewegung und Spiel in der Pädagogik Don Boscos
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
149 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Kolb
Klassifikationen
79 Sozialpädagogik > 79.16 Jugendhilfe ,
80 Pädagogik > 80.20 Teilgebiete der Pädagogik
AC Nummer
AC13035056
Utheses ID
36158
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 482 |
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