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Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim bei Linz
ein Projekt zur Auseinandersetzung mit der NS-Euthanasie von 1940-1944
Jaqueline Kastler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Oliver Rathkolb
DOI
10.25365/thesis.40897
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30337.24758.904653-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der langen und dunklen Geschichte des prunkvollen Renaissanceschlosses Hartheim in Alkoven bei Linz. Seit dem 17. Jahrhundert veränderte sich die Benutzung des Schlosses stetig, zu Beginn wurde es als Heim für Menschen mit Behinderung genutzt. Nach Hitlers Machtergreifung änderten sich die Umstände vor Ort und man begann mit der gezielten Tötung von Menschen mit Behinderung. Unter dem Decknamen „Aktion T4“ wurden vom ansässigen Pflegepersonal im Laufe der Jahre rund 30.000 Menschen getötet. Die Geschehnisse in Hartheim wurden gezielt verschleiert, viele AnrainerInnen wussten jedoch darüber Bescheid. Durch den Widerstand der Kirche wurden die Tötungsaktionen teilweise gestoppt. Im Anschluss etablierte sich das Schloss zu einer Gedenkstätte und letzten Endes zu einem wichtigen Lern- und Gedenkort der österreichischen Gedenkkultur. Diese gedenkstättenpädagogischen Überlegungen erstrecken sich in dieser Diplomarbeit über die Definition und Bedeutung von Gedenkorten und das kollektive Gedächtnis einer Nation. Im zweiten Teil dieser Diplomarbeit wird die Entwicklung zum Gedenkort erläutert, dessen pädagogischen Konzepte, Zielsetzungen und Ausstellungskonzepte genau betrachtet. Durch ein ExpertInneninterview vor Ort werden diverse Daten und Fakten zum Lern- und Gedenkort erhoben und statistisch dargestellt. Den Abschluss bildet eine Reflexion und ein Ausblick in die Zukunft des Schlosses.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Schloss Hartheim NS-Euthanasie Rassenhygiene Aktion T4 Gedenkstättenpädagogik Gedenkstättenanalyse Lern- und Gedenkort Vermittlungsprogramme
Autor*innen
Jaqueline Kastler
Haupttitel (Deutsch)
Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim bei Linz
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Projekt zur Auseinandersetzung mit der NS-Euthanasie von 1940-1944
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Rathkolb
Klassifikation
15 Geschichte > 15.37 Europäische Geschichte 1914-1945
AC Nummer
AC13043455
Utheses ID
36210
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 299 |
