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Entwicklungsförderung von Säuglingen und Kleinkindern durch psychomotorische Angebote im Wasser
Lisa Gollubits
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Psychomotorik
Betreuer*in
Otmar Weiß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41015
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29430.20757.228464-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Wasser hatte schon seit jeher eine positive Wirkung auf den Menschen. In vielen Kulturen wurde das Wasser deshalb schon sehr früh genutzt und die Fortbewegung im Wasser war schon vor der Fortbewegung an Land möglich. Diese Fähigkeit der Neugebo-renen wurde in der westlichen Gesellschaft erst viele Jahre später erkannt. Seitdem herrscht aber in diesem Bereich eine große Nachfrage und das Baby- und Kleinkinder-schwimmen ist ein wichtiger Teil der frühen Förderung geworden. Heutzutage wird das Wasser auch in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Es dient therapeutischen Zwe-cken, zur Frühförderung oder zur Selbstrettung. Die Psychomotorik, die den ganzheitlichen Ansatz vertritt, wurde in Bezug auf das Baby- und Kleinkinderschwimmen noch nicht genau betrachtet. Daher war das Ziel dieser Arbeit herauszufinden, wie psychomotorische Angebote im Wasser die ganzheitliche Entwicklung des Baby- und Kleinkindes unterstüt-zen können. Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema kann gesagt werden, dass psycho-motorische Angebote beim Baby- und Kleinkinderschwimmen sich positiv auf den Ent-wicklungsverlauf des Kindes auswirken, solange das Kind in seiner Ganzheit betrachtet wird und die Übungen sich an seinem Können orientieren. Durch den Kontakt zu anderen Kindern wird die soziale Entwicklung unterstützt und der Eltern-Kind Kontakt gefördert. Materialien, die während der psychomotorischen Stunde dem Kind frei zur Verfügung ste-hen, fördern die Selbstbestimmung und zugleich steht die Wahrnehmung im Vordergrund. Besonders die Eigenschaften des Wassers, wie der Auftrieb, der Wasserdruck und der Wasserwiederstand ermöglichen dem Kind, seinen Körper zu spüren und wahrzunehmen. Abschließend kann gesagt werden, dass ein psychomotorisches Angebot im Wasser so-wohl zur positiven Entwicklung der motorischen, physiologischen und sozialen Entwicklung beiträgt und das Kind dadurch seine Persönlichkeit entfalten kann. Wichtig ist hier noch anzumerken, dass eine regelmäßige Teilnahme Vorrausetzung ist, um einen positiven Effekt erzielen zu können. Zuletzt kann gesagt werden, dass sich das Baby- und Kleinkinderschwimmen von einer psychomotorischen Stunde im Wasser nur durch die unterschiedliche Zielsetzung und den Stundenablauf unterscheidet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Psychomotorik Baby-und Kleinkinderschwimmen
Autor*innen
Lisa Gollubits
Haupttitel (Deutsch)
Entwicklungsförderung von Säuglingen und Kleinkindern durch psychomotorische Angebote im Wasser
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
65 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Weiß
Klassifikationen
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.16 Schwimmsport ,
80 Pädagogik > 80.00 Pädagogik: Allgemeines
AC Nummer
AC13315546
Utheses ID
36313
Studienkennzahl
UA | 992 | 795 | |
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