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Selbst- und fremdbestimmtes flexibles Arbeiten und dessen Wirkung auf Arbeitsengagement und kognitive Irritation
eine Tagebuchstudie.
Antje Seebach
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Christian Korunka
DOI
10.25365/thesis.41133
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29352.54343.175853-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Es gibt viele unterschiedliche Definitionen von Flexibilität im Arbeitskontext. Dies ist vermutlich ein Grund für die teils widersprüchlichen Ergebnisse zu den Wirkungen flexiblen Arbeitens. Die vorliegende Studie versuchte daher zum einen, einen Beitrag zu einer adäquaten, zweidimensionalen Erhebung von Flexibilität zu leisten. Dazu wurden aus bestehenden Skalen neue Flexibilitäts-Skalen für ein Tagebuchverfahren zusammengestellt und analysiert, ob die Struktur von Flexibilität in die zwei Dimensionen Ressource und Anforderung unterschieden werden kann. Zum anderen war es Ziel dieser Tagebuchstudie, die Wirkungen von täglicher Flexibilität im Sinne von zeitlicher und örtlicher Selbst- sowie Fremdbestimmtheit auf das tägliche Arbeitsengagement und die tägliche kognitive Irritation zu untersuchen und dabei die Rolle der täglichen persönlichen Ressourcen, berufliche Selbstwirksamkeitserwartung sowie die Boundary Management Strategie der Segmentierung, zu beleuchten. Das Messinstrument konnte die Zweidimensionalität von Flexibilität nicht abbilden. Die Annahmen zur Wirkung von Flexibilität, die auf der JD-R Theorie und der COR Theorie basierten, konnten größtenteils nicht bestätigt werden. Die Analysen ergaben keine signifikanten Mediator- und Moderatoreffekte der persönlichen Ressourcen. Es zeigte sich lediglich ein signifikanter Effekt von täglicher zeitlicher Selbstbestimmtheit auf tägliches Arbeitsengagement, was der Annahme der JD-R Theorie entspricht. Die nicht signifikanten Effekte könnten v.a. auf die Eindimensionalität des Messinstruments sowie methodische Einschränkungen zurückzuführen sein. Eine Prüfung der Hypothesen in weiteren Studien mit einem anderen Erhebungsinstrument von Flexibilität am Arbeitsplatz ist anzuraten.
Abstract
(Englisch)
There is a variety of different definitions of work flexibility. This may be a reason for inconsistent results regarding the consequences of flexible working. The first aim of this study was to make a contribution to an appropriate, two-dimensional measurement of flexibility. Therefore, new flexibility scales have been compiled from existing scales with the purpose to create suitable scales for a diary study. Subsequently, the structure of the scales were analyzed. The second aim of this diary study was to investigate the influence of daily temporal and spatial flexibility at work (in sense of self- and other-determination) on daily work engagement and daily cognitive irritation. Further, the role of two daily personal resources, occupational self-efficacy and the boundary management strategy of segmentation, were examined. Results showed that the flexibility scales were not two-dimensional. The assumptions based on JD-R theory and COR theory regarding the impact of flexibiity were not confirmed. The analyses did not show significant mediation and moderation effects for the personal resources. There was only one significant effect of daily temporal self-determination on daily work engagement, which corresponds to the assumption of the JD-R theory. The non-significant effects could be explained by the one-dimensionality of the flexibility scales as well as by methodological restrictions. The hypotheses should be examined in further studies with a different flexibility scale.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
flexible working JD-R theory self-determination other-determination work engagement occupational self-efficacy cognitive irritation boundary management segmentation
Schlagwörter
(Deutsch)
Flexibles Arbeiten JD-R Theorie Selbstbestimmtheit Fremdbestimmtheit Arbeitsengagement berufliche Selbstwirksamkeitserwartung kognitive Irritation Boundary Management
Autor*innen
Antje Seebach
Haupttitel (Deutsch)
Selbst- und fremdbestimmtes flexibles Arbeiten und dessen Wirkung auf Arbeitsengagement und kognitive Irritation
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Tagebuchstudie.
Paralleltitel (Englisch)
Autonomous & restricted flexible working: A diary study about its impact on work engagement and cognitive irritation.
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
105 Seiten : Diagramm
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Korunka
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC13090384
Utheses ID
36405
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
