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Arzneimittelmissbrauch in kommerziellen Fitnessstudios
Manuel Hofmann
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Englisch
Betreuer*in
Otmar Weiß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41176
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29261.82943.963259-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Abusus leistungssteigernder Medikamente in kommerziellen Fitnessstudios. Ziel der Arbeit ist es, ein psychosoziales und soziodemographisches Profil gefährdeter sowie tatsächlich missbrauchender Personen zu erstellen. Auf dessen Basis soll das Bild der dopenden FitnesssportlerInnen in unserer Gesellschaft aktualisiert und auf die Ebene eines wissenschaftlichen Diskurses gehoben werden. Eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes beschreibt bereits identifizierte Risiko- und Triggerfaktoren, bevor im empirischen Teil dieser Arbeit Nichtmissbraucher mit gefährdeten Nichtmissbrauchern und tatsächlichen Missbrauchern leistungssteigernder Arzneien verglichen werden. Ein Fragebogen dient der Analyse 17 bis 30-jähriger männlicher Trainierender (n=202), die Erhebung wurde mittels SPSS auf ihre statistische Signifikanz überprüft. Es stellte sich heraus, dass es keinen Unterschied zwischen den drei Probandengruppen im höchsten Schulabschluss, ihrer Trainingserfahrung, Trainingshäufigkeit oder ihrem Selbstwertgefühl gibt. Als unterscheidende Faktoren wurden die Einstellung zur Rolle des Mannes, der Konsum euphorisierender Substanzen sowie die Bereitschaft, legal in der Apotheke erhältliche Medikamente zur Trainingsunterstützung zu verwenden, identifiziert. Ebenso konnte nachgewiesen werden, dass Inklusion als motivierender Faktor bei Missbrauchern und gefährdeten Nichtmissbrauchern eine größere Rolle spielt als bei Nichtmissbrauchern.
Abstract
(Englisch)
This thesis seeks to profile at-risk athletes and actual users of performance enhancing substances, as well as explore the connection between certain psychosocial and sociodemographic characteristics and the abuse of doping agents. Aiming at adjusting the picture of substance abusers in society and enabling academic discourse, this thesis compared non-users with at-risk non-users and users of performance enhancing substances. Quantitative research among a male population (n=202) involved in leisure sports and aged 17 to 30 was employed. Factors investigated included educational background, workout frequency and length, social physique anxiety, self-esteem, male role attitudes, motivation and abuse of other substances. No difference was found between the former five factors. However, substance abusers and at-risk non-users were significantly associated with endorsing traditional male roles, abusing other substances and identifying social contacts as strong motivating factor.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Arzneimittelmissbrauch Anabole Steroide Medikamentenmissbrauch Fitnessstudio
Autor*innen
Manuel Hofmann
Haupttitel (Deutsch)
Arzneimittelmissbrauch in kommerziellen Fitnessstudios
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
152 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Weiß
Klassifikation
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie
AC Nummer
AC13050059
Utheses ID
36443
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 344 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1