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Das Phänomen Phubbing
wie Smartphones die Face-to-Face-Kommunikation zwischen Digital Natives verändern
Petra Püngüntzky
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Petra Herczeg
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41223
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29196.62727.936966-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Smartphones nehmen im Alltag der Menschen einen hohen Stellenwert ein und sind aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen vor allem unter Digital Natives zu ständigen Begleitern geworden. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich diese Arbeit damit, inwiefern Smartphones die Face-to-Face-Kommunikation zwischen Digital Natives im urbanen Raum Wien verändern. Es wurde mit Hilfe des Gruppendiskussionsverfahrens untersucht, in welchen Situationen und mit welchen Motiven Phubbing betrieben wird, inwiefern soziale Beziehungen in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen und wie 20- bis 29-Jährige ein solches Verhalten wahrnehmen. Als theoretische Grundlage dienten der Symbolische Interaktionismus, die Cultural Studies, die Mediatisierung sowie die Medienkonvergenz. Die Auswertung erfolgte mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und ergab, dass Digital Natives im urbanen Raum Wien sowohl zu Hause als auch unterwegs in sozialen Situationen Phubbing betreiben. Dieses Verhalten kann auf vielerlei Motive zurückgeführt werden – hauptsächlich passiert es aus Gewohnheit, aufgrund von Druck, zu Kommunikationszwecken oder aus Gründen der Funktionalität. Die Smartphone-Nutzung kann während Gesprächen in allen Beziehungskonstellationen beobachtet werden, wobei die Ausprägungen sich unterscheiden. Phubbing wird von Digital Natives vorwiegend als Störung, aber durchaus auch als Bereicherung wahrgenommen. Der Kontext ist dabei entscheidend. Eine Ansprache des Problems wird von der Wichtigkeit der Mitteilung und der Nähe zur Person abhängig gemacht. Regeln zur Vorbeugung des störenden Verhaltens haben sich bei Digital Natives noch nicht durchgesetzt, werden allerdings auch nicht kategorisch abgelehnt. Während sich hinsichtlich der Situationen und Motive für Phubbing keine Geschlechterunterschiede verorten lassen, nehmen Männer das Phänomen gelassener wahr als Frauen. Diese reagieren weitaus emotionaler auf eine Störung der Face-to-Face-Kommunikation.
Abstract
(Englisch)
Smart phones play an important role in people's everyday lives. The present study's goal was to investigate to what extent smart phones changed face-to-face communication among digital natives in the urban space of Vienna. To further explore this, qualitative group discussions were conducted, assessing the situations in which phubbing emerged and motives that were responsible for it. Furthermore, it was analysed to which extent social ties are important in this context and how 20 to 29 year olds perceive such behaviour. The theory was based on symbolic interactionism, cultural studies, mediatisation and media convergence. The evaluation followed the rules of qualitative content analysis by Mayring. The results show that digital natives commit phubbing in social situations at home and on the go. Primarily it occurs due to habit and pressure, for communication purposes or due to the functionality of mobile devises. Phubbing can be observed in all relationship constellations, although their expressions vary. It's mainly perceived as a disturbance, but can also be enriching for conversations. The context is crucial. Whether the problem is addressed depends on the importance of the message and how close the interacting people are. Digital natives haven’t established rules to prevent this interfering behaviour yet. They don't categorically reject the possibility of rules either. While no gender differences concerning the situations and motives for phubbing could be located, it was found, that men feel more indifferent regarding the phenomenon than women do. Women react much more emotional when it comes to disturbances in face-to-face interactions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Phubbing smart phone interpersonal communication face-to-face communication digital natives group discussion qualitative content analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Phubbing Smartphone interpersonale Kommunikation Face-to-Face-Kommunikation Digital Natives Gruppendiskussion qualitative Inhaltsanalyse
Autor*innen
Petra Püngüntzky
Haupttitel (Deutsch)
Das Phänomen Phubbing
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie Smartphones die Face-to-Face-Kommunikation zwischen Digital Natives verändern
Paralleltitel (Englisch)
The Phubbing phenomenon: How smart phones affect the face-to-face communication between digital natives
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
115, CXX Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petra Herczeg
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC13051431
Utheses ID
36486
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1