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Motive im Tennissport
eine quantitative Erhebung unter österreichischen Tennisspielern und Tennisspielerinnen
Lisa Macher
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Italienisch
Betreuer*in
Clemens Ley
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41245
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30486.76882.149369-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im 13. Jahrhundert wurde im Norden Frankreichs in klösterlichen Kreuzgängen ein Spiel betrieben, das als Vorläufer des heutigen Tennissports gesehen werden kann. Ein mit Tierhaar gefüllter Ball und ein in einem Lederhandschuh befestigtes Holzbrett dienten als Spielgeräte. Nachdem im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts auch andere Stände auf den Geschmack des jeu de paume („Spiel mit der Handfläche“) gekommen waren, bedurfte es des Baus eigener Spielstätten und einer Berufsklasse, die die Spielutensilien herstellte. Ballhäuser dienten vor allem Aristokraten zur Ausübung dieses Sports. Die schwindende Beliebtheit des jeu de paume im 17. und zu Beginn des 18. Jahrhundert machte viele Ballhäuser funktionslos. Mitte des 19. Jahrhunderts nahm dieser Sport durch den Anfang des Rasentennis in England wieder einen Aufschwung und verbreitete sich in Europa. Turniere wurden organisiert und sorgten in der Bevölkerung für wachsende Begeisterung. Auch Österreich wurde vom Tennisfieber erfasst, was die die Gründung von öffentlichen Tennisvereinen und eines Tennisverbandes zur Folge hatte. 2014 zählte der österreichische Tennisverband 1.612 Vereine mit 178.136 Mitgliedern. Um der Frage nachzugehen, was so viele Leute dazu treibt, den Tennissport auszuüben, und welche Rolle der Tennisverein hinsichtlich der Bindung an diese Sportart spielt, wurde ein Online-Fragebogen erstellt, der die Motive für die Ausübung des Tennissports erfassen sollte. Tennisvereine in ganz Österreich wurden per E-Mail zur Umfrage eingeladen. Dies bewirkte eine Teilnehmerzahl von 520 Personen im Alter zwischen 14 und 83 Jahren, von denen 373 verwertbare Fragebögen lieferten. Das Berner Motiv- und Zielinventar im Freizeit- und Gesundheitssport (BMZI) wurde im Zuge der Erhebung der Daten auf seine Verwendbarkeit hin mit Hilfe der Faktorenanalyse überprüft und den Erfordernissen der aktuellen Studie angepasst. Dieses Instrumentarium wurde durch tennisspezifische Motivgruppen erweitert, die einen Mehrwert für die Interpretation der Ergebnisse und die daraus entstandenen Erkenntnisse schufen. Die Auswertung ergab, dass die Freude an der Bewegung, der Erhalt der Gesundheit und Fitness, die Verbesserung sportlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten und die soziale Komponente die wichtigsten Beweggründe für die Ausübung des Tennissports darstellen. Das Streben nach Anerkennung sowie die Ausübung des Sports nach einem bestimmten Vorbild sind bei Tennisspielern und Tennisspielern die am wenigsten ausgeprägten Motive. Aufgrund der hohen Bewertung des Kontaktmotivs bei dieser Umfrage, spielt der Verein als Ort der Sportausübung und der damit verbundenen sozialen Integration für die Tennisspieler und Tennisspielerinnen eine besondere Rolle.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Motives in Tennis
Schlagwörter
(Deutsch)
Motive Tennissport Motivationsforschung Beweggründe für Ausübung Tennissport
Autor*innen
Lisa Macher
Haupttitel (Deutsch)
Motive im Tennissport
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine quantitative Erhebung unter österreichischen Tennisspielern und Tennisspielerinnen
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
XI, 174 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Ley
Klassifikation
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie
AC Nummer
AC13064359
Utheses ID
36507
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 350 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1