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Sex differences in real-life spatial cognition
an investigation of the mechanisms underlying parking performance of women and men
Claudia Wolf
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Ludwig Huber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4130
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29959.27644.726969-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In unserer modernen Kultur ist das Vorurteil, dass Frauen nicht einparken können, weit verbreitet. Dies ist z. B. an einer Unmenge von Treffern zu erkennen, die man erhält, wenn man die Schlüsselwörter „Frauen“ und „Parken“ in eine der weltweit größten Suchmaschinen des World Wide Web eingibt. Da es sich beim Einparken um eine räumliche Aufgabe handelt, und zahlreiche wissenschaftliche Studien zu räumlicher Kognition einen Geschlechtsunterschied zugunsten von Männern belegen, ist es nahe liegend, dass das Vorurteil seinen Ursprung in wissenschaftlichen Ergebnissen hat. Trotz der weiten Verbreitung des Vorurteils wurde das Einparkverhalten von Frauen und Männern jedoch noch nie mit wissenschaftlichen Methoden untersucht. Diese Studie zeigt, dass Männer genauer und vor allem schneller als Frauen einparken. Bei Fahranfängern korreliert die Einparkfähigkeit mit der mentalen Rotationsfähigkeit, bei Probanden mit größerer Erfahrung mit der Selbsteinschätzung. Es ist nahe liegend, dass dieser Wechsel von zugrunde liegenden Variablen auf Trainingseffekte und positives bzw. negatives Feedback zurückzuführen ist. Folglich beeinflussen nicht nur räumliche, sondern auch soziale Variablen die Einparkfähigkeit. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Mentale Rotationstest eine gewisse ökologische Validität besitzt. Räumliche Kognition im wirklichen Leben ist jedoch sehr komplex und wird von anderen Faktoren beeinflusst.
Abstract
(Englisch)
The stereotype of women’s limited parking skills is deeply anchored in modern culture. When entering the key items “women” and “parking” in one of the biggest search engines of the World Wide Web, more than 45.000.000 results are obtained. As car parking is a complex, spatial task, and a large body of scientific literature proves the existence of sex differences in spatial cognition in favour for men, it is possible that the prejudice addressing women’s poor parking skills has a scientifically proven background. Unfortunately, Behavioural Neuroscientists rarely leave their laboratories and so the cognitive and social mechanisms that possibly affect spatial abilities of parking in women and men have never been investigated systematically. The present study shows that men park more accurate and especially faster than women. Performance is related to mental rotation skills in driving beginners but later shifts to be related to self-assessment in more experienced drivers. Likely, this change in related variables is due to training of mental rotation skills and differential feedback. As a consequence, self-assessment incrementally compensates and replaces the controlling influence of mental rotation skills, as driving experience increases. Results demonstrate that sex differences in spatial cognition found in laboratory experiments persist in real-life situations. However, real-life spatial cognition is also influenced by sociopsychological factors, which modulate the biological causes of cognitive sex differences.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
sex differences spatial cognition ecological validity parking behaviour
Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechsunterschiede räumliche Kognition Ökologische Validität Einparken
Autor*innen
Claudia Wolf
Haupttitel (Englisch)
Sex differences in real-life spatial cognition
Hauptuntertitel (Englisch)
an investigation of the mechanisms underlying parking performance of women and men
Paralleltitel (Deutsch)
Geschlechtsunterschiede bei räumlichen Fähigkeiten. Eine Untersuchung der Gehirnmechansimen, die der Einparkfähigkeit von Frauen und Männern zugrunde liegen.
Paralleltitel (Englisch)
Sex differences in real-life spatial cognition. An investigation of the mechanisms underlying parking performance of women and men.
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
64 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ludwig Huber
Klassifikation
77 Psychologie > 77.31 Kognition
AC Nummer
AC08084269
Utheses ID
3652
Studienkennzahl
UA | 066 | 878 | |
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