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Untersuchungen zu den Wirtschaftsstrukturen der bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue von Hallstatt/OÖ
Kerstin Kowarik
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Ur- und Frühgeschichte
Betreuer*in
Falko Daim
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41335
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13934.35329.271772-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Untertägiger Bergbau im Salzberg von Hallstatt ist spätestens für das 14. Jh. v. Chr. nachgewiesen. Die Größe der Abbaureviere, die schiere Menge an Fundmaterialien aus den Bergwerken sowie deren Qualität, die eindeutigen Hinweise auf stark strukturierte, segmentierte Arbeitsabläufe und eine effiziente Organisation setzen diese Struktur von zeitgenössischen Produktionsformen ab. Zwei Aspekte in der Auseinandersetzung mit den Hallstätter Salzbergbauen sind bislang im Wesentlichen unbeachtet geblieben. Dies ist zum einen das gesamte Themenfeld der Versorgung der Bergbaue und zum anderen die Einbindung der Bergbaue in das Umland. Der Untersuchungszeitraum der vorliegenden Arbeit umfasst die Zeitspanne von der Mittelbronzezeit bis zur älteren Eisenzeit (16. bis 5. Jh. v. Chr.). Folgende Fragestellungen wurden behandelt: Welchen Versorgungsbedarf hatten die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue Hallstatts? In welcher Beziehung standen die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue zu ihrer Umgebung? Welchen Einfluss hatten naturräumliche Bedingungen, im Besonderen klimatische Veränderungen, auf die sozioökonomische Entwicklung der Bergbaue und des Umlands? Der Forschungsansatz ist dreigeteilt und besteht aus einer Analyse des aktuellen Forschungsstands im Hinblick auf die dargelegten Forschungsfragen, einer Bedarfscharakterisierung der prähistorischen Salzbergwerke und einer siedlungs- und landschaftsarchäologischen Untersuchung des Arbeitsgebiets. Die vorliegende Doktorarbeit konnte im Rahmen eines von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften geförderten Projekts (Hall-Impact) durchgeführt werden.
Abstract
(Englisch)
Underground salt mining in Hallstatt can be dated at least to the 14th century BC. The size of the mining areas, the evidence for highly structured working processes and tight organization set those production systems apart from most contemporaneous economic structures. Two aspects of prehistoric salt mining Hallstatt have not been addressed in much detail until now: 1) the provisioning of the salt mines, 2) the interaction between the salt mines and the surrounding region. Both aspects are strongly interrelated. The present study focuses on the time span of the middle Bronze Age to the early Iron Age (16th to 5th cent. BC). The following questions have been addressed: What were the demands of the salt mines in terms of raw material, tools, workforce and food? How were the salt mines connected to the surrounding region? How did the natural environment influence the socioeconomic development of the salt mines and the surrounding region? The approach is threefold: 1) discussion of the state of the art, 2) characterization of the demands of the prehistoric salt mines, 3) diachronic analysis of the archaeological landscape surrounding the salt mines. The present work was out carried within the Hall-Impact project funded by the Austrian Academy of Sciences.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Mining Economic Archaeology Landscape Archaeology
Schlagwörter
(Deutsch)
Bergbau Wirtschaftsarchäologie Landschaftsarchäologie Salz
Autor*innen
Kerstin Kowarik
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchungen zu den Wirtschaftsstrukturen der bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue von Hallstatt/OÖ
Paralleltitel (Englisch)
The economic structure of the Bronze and Early Iron Age salt mines of Hallstatt
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
379 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Falko Daim ,
Peter Ramsl
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
15 Geschichte > 15.19 Vor- und Frühgeschichte
AC Nummer
AC13102445
Utheses ID
36586
Studienkennzahl
UA | 092 | 309 | |
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