Detailansicht
Geschlechtsspezifische Unterschiede im Essverhalten, in der Bewegungsmotivation, dem Körperbild und der Lebensqualität von Wiener Schülerinnen und Schülern der 8. Schulstufe unter besonderer Berücksichtigung des Migrationshintergrundes
Marianne Nora Auer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Reinhold Jagsch
DOI
10.25365/thesis.41388
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29082.43595.783766-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Ein ungesunder Lebensstil wird für die steigende Zahl adipöser und übergewichtiger Kinder und Jugendlicher verantwortlich gemacht. Aus diesem Grund initiierte die Medizinischen Universität Wien, in Kooperation mit der Siegmund Freud Universität Wien, die Pilotstudie „Life Style Study“. Im Rahmen dieser Studie wurde im Schuljahr 2011/12 eine Erhebung an Wiener Allgemeinbildenden höheren Schulen und Allgemeinen Pflichtschulen der 8. Schulstufe durchgeführt, mit dem Fokus auf Geschlechtsunterschiede und den Migrationshintergrund.
Methode: Die Fragebogenerhebung erfasste alle relevanten soziodemografischen Merkmale der Stichprobe (N=377) sowie Daten zum Essverhalten, der Bewegungsmotivation, dem Körperbild und der Lebensqualität.
Ergebnisse: Der Migrantenanteil der Stichprobe lag bei 49,9%, die zu 61,7% die Allgemeine Pflichtschule besuchten. 1,3% der Gesamtstichprobe war morbid adipös, 5,9% adipös und 14,2% übergewichtig. Signifikante Unterschiede bezüglich Migrationshintergrund und dem Geschlecht gab es in allen Bereichen. Buben mit Migrationshintergrund waren häufiger von Übergewicht oder Adipositas betroffen als Schüler und Schülerinnen ohne Migrationshintergrund und Mädchen mit Migrationshintergrund. Bei 24% der Befragten konnten Anzeichen einer vorklinischen Essstörung festgestellt werden, von der Buben und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund in unterschiedlicher Weise betroffen waren. In der subjektiv bewerteten Lebensqualität fühlten sich Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund mehr beeinträchtigt als Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund. Anzeichen einer verzerrten Körperwahrnehmung konnten nicht gefunden werden. Die Einschätzungen zum Selbstbild und Fremdbild ergaben für alle Gruppen übereinstimmende Ergebnisse. Obwohl das Durchschnittsalter bei 14 Jahren lag, ist der Nikotin- und Alkoholkonsum (16% bzw. 25%) der Befragten, unabhängig vom Geschlecht und Migrationshintergrund als bedenklich einzustufen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Essverhalten Lebensqualität Bewegungsmotivation Körperbild Wiener SchülerInnen Migrationshintergrund
Autor*innen
Marianne Nora Auer
Haupttitel (Deutsch)
Geschlechtsspezifische Unterschiede im Essverhalten, in der Bewegungsmotivation, dem Körperbild und der Lebensqualität von Wiener Schülerinnen und Schülern der 8. Schulstufe unter besonderer Berücksichtigung des Migrationshintergrundes
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
102 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Jagsch
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.56 Jugendpsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC13113987
Utheses ID
36630
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
