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Migrant_innen im Kontext städtischer Gleichstellungspolitik
eine Analyse vereinsbasierter Maßnahmen und Strategien zur Unterstützung kultureller Vielfalt in Mailand
Michael Anranter
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Karin Liebhart
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41523
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29284.25503.418755-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Vereinen und Museen für das Erreichen kultureller Gleichberechtigung in Mailand. Die Einzigartigkeit des Falles ergibt sich aus dem Selbstverständnis der Mailänder Stadtgemeinde als Kommune der Milanesi und dem Anspruch der norditalienischen Metropole, ein postmoderner und international anerkannter Standort für Kunst, Kultur und Diversität zu sein. Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es aufzuzeigen wie kulturfördernde Vereine (als Vertretung der Minderheitsgesellschaft) und kleiner Kultureinrichtungen und Museen (als Vertretung der Mehrheitsgesellschaft) mit limitierten Mitteln einen Beitrag zur Integration von Gesellschaften leisten. Die Aufgabe der Integration und Gleichstellung wird von den staatlichen Kompetenzen losgelöst und auf städtischer Ebene neu angesiedelt, wobei Vertreter_innen auf lokaler Ebene einen gleichermaßen nach außen und innen gerichteten Anspruch auf Integration formulieren und im Kontext alter und neuer Milanesi wirken. Den Ambitionen der Vereinen und Interessenvertretungen stehen jene der Stadtgemeinde und Metropolenregion gegenüber. Die demokratisch gewählten Autoritäten entwickeln, beschließen und implementieren Gleichstellungspolitiken, ebenso wie Politiken, deren Ziel es ist, Mailand im internationalen Standortwettbewerb einen Vorteil zu verschaffen um innovative Kräfte in Wirtschaft, Wissenschaft, und aber auch in Kunst und Kultur langfristig an sich zu binden. Im Sinne postmoderner Gleichheit, wie sie von Jürgen Habermas (1999) konzipiert wurde, setzt sich die vorliegende Masterarbeit mit entsprechenden Strategien und Maßnahmen auseinander und formuliert eine Zusammenschau der möglichen Re-organisation des Politikfeldes auf städtischer Ebene. Die Datenerhebung im Rahmen der Masterarbeit stützt sich auf einen explorativ-qualitativen Zugang und speist sich aus Expert_inneninterviews mit Repräsentant_innen von Vereinen der Minderheitsgesellschaften und Museen, sowie der Analyse von Wortmeldungen im Rahmen einer vom Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik während der Weltausstellung 2015 organisierten Tagung. Informelle Gespräche und Museumsbesuche vervollständigen die Charakterisierung einer Metropolenregion, die in der akademischen Auseinandersetzung im deutschen Sprachraum wenig Beachtung findet.
Abstract
(Englisch)
The master thesis at hand deals with associations and museums in the context of cultural equality in Milan. The uniqueness of the case results from the historic self-image of the municipality as a community of Milanesi and the cities’ claim for being an internationally recognized hotspot for arts, culture and diversity. The aim of the master thesis is to show how cultural associations (representing the minority society) and small cultural institutions and museums (representing the majority society) contribute to the integration of societies that reside within the same urban space. Herewith the task of integration and equality of earlier state competences is rescaled at the city level. The thesis explores how representatives from diverse communities formulate integration and take influence on the everyday life of old and new Milanesi. The ambitions of cultural institutions and interest groups sometimes oppose, sometimes go alongside with the ones stated by municipality and metropolitan region. The democratically elected authorities aim to develop, adopt and implement equality policies, as well as policies, whose goal it is to promote Milan in the international standpoint competition. For the purposes of post-modern equality – as conceived by Jürgen Habermas (1999) – this master thesis deals with the re-allocation of former state competences at the city level and opportunities of an appropriate policy. Data collection is based on an exploratory-qualitative access. It combines expert interviews with representatives of minoritarian communities and museums, as well as an analysis of statements made during a relevant conference organized by the Ministry of Labour and Social Policy. Several museum visits and informal discussions complete the comprehensive characterization of a metropolitan area, marginally addressed in German-speaking academia.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Integration Cultural Policy Equity
Schlagwörter
(Deutsch)
Integration Kulturpolitik Gleichheit
Autor*innen
Michael Anranter
Haupttitel (Deutsch)
Migrant_innen im Kontext städtischer Gleichstellungspolitik
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse vereinsbasierter Maßnahmen und Strategien zur Unterstützung kultureller Vielfalt in Mailand
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
133 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karin Liebhart
Klassifikation
89 Politologie > 89.53 Politische Kultur
AC Nummer
AC13093687
Utheses ID
36753
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1