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Multiple Substanzabhängigkeit mit Opioiden als Leitdroge im Geschlechtervergleich
ein Vergleich der Persönlichkeitsstile bzw. -störungen und der Abstinenzzuversicht weiblicher und männlicher Mehrfachabhängiger zu Beginn einer stationären Behandlung
Johannes Juppe
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Germain Weber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41625
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24226.76707.606766-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Studie untersucht die Geschlechtsunterschiede in den Persönlichkeitsstilen und -störungen sowie in der Abstinenzzuversicht, erfasst anhand der Selbstwirksamkeitserwartung, bei Personen mit diagnostizierter multipler Substanzabhängigkeit mit der Leitdroge Opioide. Die Persönlichkeitsstörung ist eine sehr prävalente Komorbidität der Substanzkonsumstörung, die den anhaltenden Substanzkonsum und den Behandlungserfolg prognostiziert. Bezüglich der Substanzkonsumstörung besteht ein starker Zusammenhang zwischen der Selbstwirksamkeitserwartung und den Behandlungsergebnissen. Die Selbstwirksamkeit ist ein Prädiktor für den Behandlungserfolg. Die Erhebung wurde in der stationären Rehabilitation für illegale Substanzen im Anton-Proksch-Institut in Österreich durchgeführt. Die verwendeten Daten der männlichen Teilnehmer, erfasst zwischen 06/2015 und 08/2015, sowie der weiblichen Teilnehmerinnen, erhoben zwischen 12/2014 und 11/2015, stammen aus der wöchentlich stattfindenden Eingangsdiagnostik. Die Stichprobe (N = 72) setzte sich aus 36 Männern und 36 Frauen zusammen. Die statistische Analyse zeigte keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern sowohl in den Persönlichkeitsstilen und -störungen als auch in der Abstinenzzuversicht. Daher sind sich Männer und Frauen zu Beginn einer stationären Rehabilitation in den erhobenen behandlungsrelevanten Merkmalen Persönlichkeitsstil bzw. -sstörung und Abstinenzzuversicht sehr ähnlich. In weiterer Folge wird von einem annähernd gleichen Behandlungserfolg beider Geschlechter ausgegangen. Das Ergebnis deutet auf keine notwendige geschlechtsspezifische Rehabilitation der multiplen Substanzabhängigkeit mit der Leitdroge Opioide hin. Die Population anschließender Untersuchungen sollte größer sein und StudienteilnehmerInnen aus stationären, teilstationären und ambulanten Settings integrieren.
Abstract
(Englisch)
This study examines the sex differences in personality styles and disorders as well as in the confidence of the outcome of rehabilitation on the basis of the subject’s own expectations of efficacy in persons diagnosed with multiple substance dependencies of opioid drugs. Personality disorder is a very prevalent comorbidity of the disruption of substance consumption, which prolonged consumption of the substance and treatment outcome predicts. With respect to substance abuse there exists a strong correlation between a subject’s own expectation of efficacy and the treatment results. Self-efficacy being a predictor of treatment success. The survey was conducted at the inpatient rehabilitation for illegal substances at the Anton Proksch Institute in Austria. The applied data of male participants (surveyed from 06/2015 to 08/2015) and female entrants (surveyed from 12/2014 to 11/2015) originates from admission diagnostic examinations administered weekly. The sample (N = 72) is composed of 36 men and 36 women. The statistical analysis shows no difference between the sexes as well as within the personality styles and disorders and in the confidence of the outcome of substance rehabilitation. Therefore men and women are very similar at the beginning of an inpatient rehabilitation in the surveyed characteristics relevant to treatment. Subsequently is assumed a similar treatment outcome of both sexes. The results indicates no need for sex-specific rehabilitation of multiple substance dependencies of opioid drugs. The population of subsequent studies should be larger and participants from inpatient, semi-residential and outpatient settings should be integrated.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
multiple substance disorders opioids personality styles personality disorders confidence of rehabilitation outcome
Schlagwörter
(Deutsch)
Multiple Substanzabhängigkeit Opioide Persönlichkeitsstile Persönlichkeitsstörungen Abstinenzzuversicht
Autor*innen
Johannes Juppe
Haupttitel (Deutsch)
Multiple Substanzabhängigkeit mit Opioiden als Leitdroge im Geschlechtervergleich
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Vergleich der Persönlichkeitsstile bzw. -störungen und der Abstinenzzuversicht weiblicher und männlicher Mehrfachabhängiger zu Beginn einer stationären Behandlung
Paralleltitel (Englisch)
Gender differences in personality styles and disorders as well as in confidence of rehabilitation outcome among individuals with multiple substance disorders of opioids
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
56 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Germain Weber
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.57 Erwachsenenpsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.71 Behandlung, Rehabilitation: Allgemeines
AC Nummer
AC13256621
Utheses ID
36847
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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