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Iran's Nuclear Program
comparative study of deterrence stability models in South Asia and the Middle East
Muhammad Tehsin
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hans Georg Heinrich
DOI
10.25365/thesis.4168
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29929.19934.833666-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Entwicklung der Atomwaffen seit dem Zweiten Weltkrieg veränderte die
Wahrnehmung der Gefahren und das Weltbild sowohl der politischen Akteure als auch
der Öffentlichkeit. Während die Tabuisierung von Atomwaffen einer gewissen
Reifezeit bedurfte, haben die Staaten an der Erweiterung ihres Atompotentials zum
Zwecke der wechselseitigen Abschreckung weitergearbeitet. Wissenschaftler aus dem
Bereich der internationalen Beziehungen haben drei grundsätzliche Motivationsmuster
hinter dem Streben der Nationalstaaten nach dem Besitz von Atomwaffen
ausgearbeitet. Erstens, als Beweis des eigenen Status als Supermacht. Zweitens,
wissenschaftlicher und technologischer Forschritt. Als dritter Grund, der für den
Erwerb von Atomwaffen angegeben wird, gilt das nationale Prestige. Angesichts etwa
der Entwicklung des iranischen Atomprogramms ist es wichtig, die internationalen
politischen Vorgaben zu analysieren, um die Verbreitung von Atomwaffen im Iran und
Nahen Osten zu verhindern. Um die Entwicklung des strategischen Umfeldes im Nahen
Osten zu vergleichen, konzentriert sich diese Arbeit auf die Unterschiede zwischen dem
mittleren Osten und Südasien. Es wurde festgestellt, dass die Stabilität dieser
Abschreckungsmaßnahmen – d.h. die Konfliktnormalisierung (vertrauensschaffende
Maßnahmen (CBMs), die Lösung der politischen Divergenzen und der Aufbau
wirtschaftlicher Beziehungen) sowie die friedliche Atompolitik und atomare Doktrin
ein empirischer Beweis für die Stabilität des Models der atomaren Abschreckung und
Abrüstung sind. Für ein instabiles Abschreckungssmodell sind wiederum Hegemonie,
die Aufrüstungsspirale, Bündnis- und Gegengewichtspolitik: Dynamiken, die zu einem
totalen Krieg mit dem Einsatz der Atomwaffen führen können.
Abstract
(Englisch)
The advent of nuclear weapons since the end of World War II altered threat perceptions
and the Weltanschauung of policy makers and laymen alike. And, while the nuclear
‘taboo’ has matured over time, states have continued to pursue nuclear capability for its
‘equalizing capability.’ The scholars of international relations offer three general
motivations behind national pursuit of nuclear capability. First, national power, second,
scientific advancement and technological prowess, and the third reason put forward for
nuclearization is national prestige. Given reports of an Iranian nuclear program, it is
important to assess policy prescriptions to help prevent nuclear proliferation in Iran and
the Middle East. In order to conceptualize the evolving strategic environment in Middle
East, this study focuses on its` comparison with South Asia. It has been posited that
stability of détente – i.e. conflict normalization (CBMs, resolution of political differences
and economic linkages) and non-aggressive nuclear policies and doctrines – is empirical
evidence of the stability of a nuclear deterrence model. An unstable deterrence model is
characterized by hegemony; spiraling arms races; alliances, and
bandwagoning/balancing: efforts that could lead to a general war involving nuclear
weapons.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
nuclear weapons nuclear proliferation Iran Middle East South Asia stability detente deterrence
Schlagwörter
(Deutsch)
internationalen Beziehungen Iran Nahen Osten atomarer Abschreckung Atompolitik Stabilität Abrüstung Konfliktnormalisierung
Autor*innen
Muhammad Tehsin
Haupttitel (Englisch)
Iran's Nuclear Program
Hauptuntertitel (Englisch)
comparative study of deterrence stability models in South Asia and the Middle East
Paralleltitel (Deutsch)
Irans Atomprogramm ; comparative Studie der Abschreckung Stabilitäts-Modelle in Süd-Asien und im Nahen Osten
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
V, 227 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Hans Georg Heinrich ,
Heinz Gärtner
Klassifikation
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC05040353
Utheses ID
3685
Studienkennzahl
UA | 092 | 300 | |
