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Fachwissenserwerb beim Forschenden Lernen in einer Lernwerkstatt
Miriam Irndorfer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Biologie und Umweltkunde UF Mathematik
Betreuer*in
Franz Radits
Mitbetreuer*in
Simone Abels
DOI
10.25365/thesis.41712
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24220.62911.825769-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Diplomarbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit das Format Lernwerkstatt den Fachwissenserwerb und Fachwissensbehalt ermöglicht. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass Wissen, welches selbst konstruiert wird, länger abrufbar ist als jenes Wissen, das nicht selbst konstruiert wird. Bei dieser Art von Wissensaufbau benötigt es einige Kompetenzen, die von den SchülerInnen gefordert werden, und im Kompetenzmodell Naturwissenschaften (Bifie, Kompetenzmodell Naturwissenschaften 8. Schulstufe, 2011) festgehalten sind.
Das Wissen der SchülerInnen der drei untersuchten Klassen wird mittels eines Pre-Post-Follow-up-Designs getestet. Mithilfe zweier unterschiedlicher Testformate wird deren Wissensentwicklung überprüft. Die geschlossenen und offenen Aufgaben aus dem ersten Testteil, welche auch schon vor der Lernwerkstatt bearbeitet wurden, werden anhand eines selbst entwickelten Punktesystems ausgewertet. Die offenen Aufgaben des zweiten Testteils, die spezifisch auf die individuellen Fragestellungen in der Lernwerkstatt zugeschnitten wurden und somit erst nach der Lernwerkstatt einsetzbar sind, werden nach einem Vorgehen von Hammann und Jördens (2014) ausgewertet.
Mit der vorliegenden Arbeit wird gezeigt, dass das offene Format der Lernwerkstatt das Potential hat, langfristigen Fachwissensaufbau bzw. dessen Behalt zu fördern. Eine Schwierigkeit, die sich im Zuge dieser Arbeit herauskristallisiert hat, ist, dass ein guter Grundstock an Vorwissen von Vorteil ist, um erfolgreiches Lernen in Gang zu setzen. Eine weitere Schwierigkeit stellt auch die Wahl der Offenheit bzw. Strukturierung dar, da die Wahl dieser von einigen Faktoren abhängig ist, wie beispielsweise von den entwickelten Kompetenzen oder der Vertrautheit mit dem Thema.
Abstract
(Englisch)
The present thesis deals with knowledge acquisition using the format “Lernwerkstatt”. Within this work, the ability to memorize and remember knowledge, which has been acquired by the students themselves, is evaluated. This form of knowledge acquisition requires several skills, which are stated in the Austrian educational standards and the competence model (Bifie, Kompetenzmodell Naturwissenschaften 8. Schulstufe, 2011). To test the efficiency of the format “Lernwerkstatt”, three classes have undergone a pre-post-follow-up examination divided into two parts. The first part, which consists of open and closed task formats, has been evaluated by a self-developed points-based system, whereas the second part, which consists of closed task formats, is based on a model of Hammann and Jördens (2014). The first part hast been tested before the pupils completed the “Lernwerkstatt”. The present investigation clearly shows, that the format “Lernwerkstatt” provides the potential of acquiring in-depth knowledge, but the right balance between openness and structuring is challenging. Another essential point is the previous knowledge, for the students it is easier to keep information when they have gone through the subject in class before.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Fachwissenserwerb Forschendes Lernen Lernwerkstatt
Autor*innen
Miriam Irndorfer
Haupttitel (Deutsch)
Fachwissenserwerb beim Forschenden Lernen in einer Lernwerkstatt
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
173 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Radits
AC Nummer
AC13115700
Utheses ID
36932
Studienkennzahl
UA | 190 | 445 | 406 |
