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Does Patch Work?
die Beziehungsqualität innerhalb zweier Stieffamilien
Sandra Zloklikovits
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29053.85575.903669-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Hinblick auf den Wandel in Lebens- und Familienformen, der global stetig steigenden Zahl an Bonus-Familien und einer Ermangelung aktueller Untersuchungen zum Thema Beziehungsqualität innerhalb dieser Familien, war das Ziel der vorliegenden Arbeit eine objektive Analyse dieser (v.a. der emotionalen Nähe zueinander) aus Sicht der Erwachsenen und der Kinder. Im Rahmen halbstrukturierter Interviews wurden jeweils Mitglieder zweier zusammengesetzter Bonus-Familien (inklusive eines extern lebenden Elternteils) zu den Bereichen: Kennenlernphase, gemeinsam verbrachte Zeit, emotionale Nähe zueinander, Konflikte und Zukunftsgedanken & Wünsche befragt und gebeten, eine Gesamtbeurteilung der Beziehungsqualität auf einer Skala von 1 (niedrig) bis 10 (hoch) vorzunehmen. Ein Vergleich der Familien ergibt, dass jene Familie, die über eine längere und sicherere Paarbeziehung, jüngere Kinder und einen gemeinsamen Haushalt aufweist, ein einheitlicheres Familienbild wiedergibt, eine höhere Familienverbundenheit sowie eine positivere (d.h. gemeinsame) Zukunftsperspektive darstellt und schlussendlich deren Beziehungsqualität bzw. Wohlgefühl innerhalb der Familie höher bewertet. Als positive Einflussfaktoren können Informationen über Bonus-Familien, einander Zeit und Raum geben, gegenseitige Sympathie und Interesse aneinander, eine hohe Kind-Orientierung, Kommunikationsqualität, Persönlichkeitseigenschaften, wie Optimismus oder eine differenzierte Sichtweise der Dinge, ein neutrales bis positives Verhältnis zum extern lebenden Elternteil (und ggf. dessen Familie), sowie eine gelungene Trennung von Paar- und Elternebene gelten. Ungünstig dürften sich das Autonomiestreben des Kindes in der Pubertät, getrennte Wohnungen, ein Mangel an gemeinsam verbrachter Zeit, eine unsichere Paarbeziehung, Antipathie oder ein Gefühl der „Nicht-Akzeptanz“ eines Kindes, ein zu positives oder zu negatives Verhältnis zum extern lebenden Elternteil (und ggf. dessen Familie) sowie mangelnde Unterstützung seitens der Ursprungsfamilie des neuen Partners auswirken.
Abstract
(Englisch)
Considering the changes in lifestyle and family structure, increasing numbers of nontraditional (e.g., cohabiting or living-apart-together couples with children) stepfamilies and a lack of studies concerning perceived relationship quality within modern „bonusfamilies“, the aim of this exploration was an objective analysis of such relationship quality (emotional closeness) from the viewpoint of children and adults. Therefore the members of two blended families (including one nonresidential parent) were interviewed to the topics „get together“, „shared time“, „emotional closeness“, „conficts/disputes“, „future perspectives and personal desires“ by semi-structured interviews and were finally asked to rank their well-beeing on a scale of 1 (low) to 10 (high). Comparison shows, that the family with the longer, closer/firmer and cohabiting partnership, and younger children, shows a homogenous family boundary, a stronger family unit, a more positiv (common) future perspective, and a higher evaluation of their well-being within the family. Factors that facilitate emotional closeness were information about „bonusfamilies“, a high child-orientation, communication quality, personality characteristics (optimism or differently minded), and a neutral or positive relationship to the nonresidential parent (and his family). Factors that complicate close relationships were an autonomy-seeking adolescent, seperate households, a lack of shared time, uneasy/disharmonic /unsatisfactional life partnership/relationship, antipathy or the feeling of a kid is not accepted, a too positive or too negative relationship to the nonresidential parent (an their family), and a lack of support from the family of origin.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
stepfamilies blended families bonusfamilies relationship quality
Schlagwörter
(Deutsch)
Stieffamilien Patchwork-Familien Bonus-Familien Beziehungsqualität
Autor*innen
Sandra Zloklikovits
Haupttitel (Deutsch)
Does Patch Work?
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Beziehungsqualität innerhalb zweier Stieffamilien
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
225 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen
AC Nummer
AC13087020
Utheses ID
36934
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1