Detailansicht

Die Debatte über Human Enhancement
finding a middle ground
Julian Maier
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Anna Monika Singer
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41745
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24223.82031.293362-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Diplomarbeit wird das thematische Feld des Human Enhancements auf aktuelle, vorherrschende Konzepte und Überzeugungen hin untersucht und auf der Grundlage der herausgearbeiteten Informationen eine eigene Definition entwickelt. Es wird der Standpunkt eingenommen, dass Konzepte wie Natur (des Menschen), Gesundheit, Krankheit, Medizin und Therapie sich auf Grund der vielen verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten nicht als Basis für eine Definition von Human Enhancement eignen, was die meisten existenten Definitionen, die ohne genauere Erläuterung solche aufgeladenen und vieldeutigen Begriffe verwenden, problematisch macht. Des Weiteren wird die Prävalenz von Enhancement in den U.S.A. und Europa untersucht und Einstellungen der ÄrztInnen, PatientInnen und der Bevölkerung allgemein zu Enhancementmaßnahmen analysiert. Hierbei ist festzustellen, dass die Auftretenshäufigkeit von (untersuchter) Studie zu Studie unterschiedlich ist, aber generell als signifikant bezeichnet werden kann. Es wird danach Human Enhancement vom Transhumanismus und von biokonservativen Positionen abgegrenzt, wobei das ethische Feld des Enhancements in der Mitte dieser beiden Extreme eingeordnet wird. Nach einer Untersuchung und kritischen Prüfung vorhandener Enhancement Definitionen wird eine eigene Definition präsentiert und erklärt.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the field human enhancement, searching for current convictions and concepts and develops a proper definition, trying to avoid shortcomings of other definitions. It is noteworthy that concepts such as (human) nature, health, illness, medicine and therapy, because of the fact that they can be and are interpreted in various different ways, are problematic when used for defining human enhancement. This renders many current in-use definitions deficient. Additionally, the prevalence of human enhancement in the U.S.A. and Europe and the attitudes of doctors, patients and the general public towards human enchancement are analyzed. The prevalence obviously differs from (examined) study to study, but it appears to be evident that it can be described as significant. Human enhancement is then distinguished from the more extreme positions of transhumanism and bioconservative critics and placed in the center, midway between the two extremes. After an examination and critique of existing human enhancement definitions, a definition proper is established and explained.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Human Enhancement Habermas Fukuyama The President's Council on Bioethics Transhumanism Bioconservatives Neuro-Enhancement Genetic Engineering Gen-Enhancement Nature Culture Health Disease
Schlagwörter
(Deutsch)
Human Enhancement Habermas Fukuyama The President's Council on Bioethics Transhumanismus Biokonservativ Neuro-Enhancement Genetic Engineering Gen-Enhancement Natur Kultur Gesundheit Krankheit
Autor*innen
Julian Maier
Haupttitel (Deutsch)
Die Debatte über Human Enhancement
Hauptuntertitel (Deutsch)
finding a middle ground
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
149 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anna Monika Singer
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC13235925
Utheses ID
36958
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1