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The Language Café
an exploration into a new phenomenon of language learning
Doris Zellinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Susanne Reiterer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.41759
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24227.58350.882553-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit versucht den momentanen Stand von Sprachencafés, ein Ort wo sich Menschen um des Sprachenlernens willen in einem informellen Umfeld treffen können, zu erforschen. Nach der Darstellung des theoretischen Hintergrundes vom Sprachenlernen folgt anschließend die Präsentation einer Studie, die in drei Sprachencafés durchgeführt wurde. Der erste Teil der Arbeit zeigt einen allgemeinen Überblick von Erstsprachenerwerb, Zweitsprachenerwerb und drei Typen des Lernens (formell, informell, nicht-formell), um die jeweiligen Unterschiede hervorzuheben. Anschließend verschiebt sich der Fokus auf die Art und Weise, wie Kinder und Erwachsene Sprachen lernen und welche Faktoren eine Lehrer-Schüler und Schüler-Schüler Lernumgebung beeinflussen. Die Tandem-Sprachlernmethode und Lernen in offenen Räumen bilden die Brücke zum Sprachencafé an sich. Der empirische Teil dieser Arbeit möchte die Geschehnisse und Merkmale von Sprachencafés aufzeigen. Es wurde eine Studie in Wien und Passau durchgeführt. Die Teilnehmer erhielten einen Fragebogen und einen Persönlichkeitstest, wodurch ihr Menschentyp, ihre Motivation und Erfahrungen erhoben werden sollten. Die Ergebnisse zeigten, dass eher introvertierte Menschen diese Cafés besuchen. Die Gründe ein Sprachencafé aufzusuchen, sind folgende: Die Personen möchten ihre Sprachfähigkeiten verbessern, aber sie wollen auch Gemeinschaft haben, wobei jedoch ersteres überwiegt. Was die Erwartungen betrifft, vorgegebene Themen oder Handouts zu erhalten, kamen keine signifikanten Ergebnisse heraus. Des weiteren hat sich herausgestellt, dass die Teilnehmer das Gefühl hatten, sie könnten ihre Sprachfähigkeiten in den Sprachencafés mehr verbessern als sie es in ihrer Schulzeit konnten. Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass der Besuch von Sprachencafés in nicht unerheblichem Maß zum Sprachenlernen beiträgt.
Abstract
(Englisch)
This thesis seeks to explore the current status of Language Cafés, a place where people can meet for the sake of language learning in an informal environment. After the theoretical background on learning a language has been provided, a study conducted in three Language Cafés is presented. The first part of this paper illustrates a general overview of first language acquisition, second language learning and three types of learning (formal, informal, non-formal) to highlight the differences respectively. Following this, the focus is shifted to how children and adults learn languages and the factors influencing a teacher-student and peer-to-peer learning environment. Tandem language learning and learning in open spaces build a bridge to the Language Cafés per se. The empirical part of this paper is intended to reveal the happenings and characteristics of Language Cafés. A study has been conducted in Vienna, Austria, and Passau, Germany. Participants received a questionnaire and personality test through which the type of people who go there and their motivation and expectations could be determined. The outcomes disclosed that rather introverted people visit these cafés. The reasons for attending a Language Café are that people want to improve their language skills, but also to socialize. However, the former prevails. Regarding expectations of having predefined topics or to receive handouts the results yielded no clear agreement or disagreement. Moreover, it turned out that participants had the feeling they could improve their language skills at these cafés more than they could at school. Thus, it can be claimed that attending Language Cafés greatly contributes to language learning.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Language Café language learning informal learning
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachencafé Sprachenlernen informelles Lernen
Autor*innen
Doris Zellinger
Haupttitel (Englisch)
The Language Café
Hauptuntertitel (Englisch)
an exploration into a new phenomenon of language learning
Paralleltitel (Deutsch)
Das Sprachencafé - Eine Untersuchung in ein neues Phänomen des Sprachenlernens
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
184 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Susanne Reiterer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC13254911
Utheses ID
36969
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1