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„Irrglaube“ der Medien? Die Berichterstattung über psychische Erkrankungen im österreichischen Wochenmagazin „News“ im Zeitraum 1994 – 2014
Isabella Linke
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Klaus Lojka
DOI
10.25365/thesis.42034
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24231.83113.682678-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dem Spannungsfeld von Gesellschaft, Wissenschaft und Massenmedien widmet sich diese Arbeit den Hintergründen der Berichterstattung über psychische Erkrankungen. Die Repräsentation geistiger Störungen in den Medien wurde hinsichtlich ihrer Qualität, Stigmatisierung und einer potenzielle gesellschaftlich bedingten Veränderung analysiert. Zur diesbezüglichen Untersuchung wurde eine quantitative Inhaltsanalyse des österreichischen, wöchentlich erscheinenden Magazins „News“ über einen Verlauf von 20 Jahren durchgeführt (1994 – 2014). In der methodischen Vollerhebung fanden alleinig Artikel Eingang, die sich mit den psychischen Krankheiten der „Depression“, „Angstkrankheit“, „Schizophrenie“ und „Burn-out“ befassten. Es wurden ausschließlich Artikel in die Untersuchung miteinbezogen, welche sich mit psychischer Krankheit ohne Todesfolge beschäftigen. Durch die Exklusion von Mord und Suizid wird eine etwaige Stigmatisierung losgelöst von klischeebedingten Berichten betrachtet. Konkludierend lassen sich trotz dieser separaten Betrachtungsweise Stigmatisierungstendenzen in der Berichterstattung erkennen. Weiteres sind die Berichte über psychische Erkrankungen von geringem Aufklärungswert- und parallel hierzu von starker Prominenzierung getragen. Es konnten keine wesentlichen Veränderungen in der Berichterstattung hinsichtlich der Darstellung psychischer Erkrankungen in dem Wochenmagazin „News“ über den gesamten erhobenen Zeitraum festgestellt werden.
Abstract
(Englisch)
In the field of tension concerning society, science and mass media the backgrounds of reporting about mental disease is dedicated to this work. The representation of mental disorders in mass media was analyzed respective their quality, stigmatization and potential social change. In this regard the research of a quantitative analysis concerning the weekly austrian magazin “News” from 1994 – 2014 was performed. In this methodical survey there are unexceptional articles included, which are dealing with the diseases “depression”, “anxiety disorder”, “schizophrenia” and “burn-out”- and have no reference to murder or suicide in consequence of mental disorders. Due to the exclusion of mental illness in relation to death a possible social stigma should be regarded separately from any kind of clichés. The summary concludes that in spite of this separated reflection trends of stigmatization are manifestly. Moreover the articles are characterised by a low value of information and parallel signified by a high value of prominence. There were no significant changes concerning the representation of mental diseases over the period of 20 years from 1994 – 2014 in the weekly magazin “News” found.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Psychische Erkrankungen Medien Inhaltsanalyse
Autor*innen
Isabella Linke
Haupttitel (Deutsch)
„Irrglaube“ der Medien? Die Berichterstattung über psychische Erkrankungen im österreichischen Wochenmagazin „News“ im Zeitraum 1994 – 2014
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
115 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines
AC Nummer
AC13288270
Utheses ID
37207
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
