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Kodierungen des Weiblichen bei Lessing und Wagner
Silvija Herceg
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Irmgard Egger
DOI
10.25365/thesis.4206
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29747.81612.431661-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Kodierungen der weiblichen Figuren in der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Es wird gezeigt wie die Frauen in H. L. Wagners Die Kindermörderin, G. E. Lessings Miss Sara Sampson und Emilia Galotti ästhetisiert sind. In diesen drei Trauerspielen kommen nicht die realen, wahren Frauen vor, sondern die bildhaften Konstrukte von Frauen. Diese literarischen Frauenbilder befinden sich ständig zwischen dem Körper und der Seele. In dieser Zeit entwickeln sich Anthropologie und Empfindsamkeit. Anthropologie ist eine neue Wissenschaft, die sich auf den menschlichen Körper und seine Seele fokussiert. Die Empfindsamkeit als neue literarische Richtung der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bringt die Befreiung der Seele durch die Seele. Danach beginnt Sturm und Drang Periode, die die Befreiung des Körpers durch den Körper darstellt. Alle drei genannten Dramen enthalten diese Charakteristiken.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Die Kindermörderin Karl Gotthelf Lessing Heinrich Leopold Wagner Miss Sara Sampson Gotthold Ephraim Lessing Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie Emilia Galotti
Autor*innen
Silvija Herceg
Haupttitel (Deutsch)
Kodierungen des Weiblichen bei Lessing und Wagner
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
99 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Irmgard Egger
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC07582971
Utheses ID
3723
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
