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Braving the magic kingdom
constructions of ethnic and national identities in Disney films with a focus on "Brave" (2012)
Claudia Fraberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Spanisch
Betreuer*in
Monika Seidl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42096
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24225.50351.865165-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Obwohl Disney-Filme gerne in die Schublade der ‚harmlosen‘ Kinder- und Familien-unterhaltung geschoben werden, vermitteln sie eine bestimmte Weltanschauung und haben auch pädagogische Funktionen. Dem relativ jungen Publikum wird in diesen Filmen vorgezeigt, wie es sich in der Gesellschaft zu verhalten hat und es wird eine bestimmte Vorstellung von Glück und Zufriedenheit kommuniziert. Hinsichtlich Disneys Einfluss auf das Publikum, untersucht diese Arbeit die Darstellungen von ethnischen und nationalen Identitäten in animierten Disney-Prinzessinnen-Filmen, wobei der Fokus auf der Darstellung der schottischen Identität in dem Film Brave (2012) liegt. Anschließend wird dieser Film mit der Darstellung der chinesischen Nationalität in Mulan (1998), der indianischen Ethnie in Pocahontas (1995) und der arabischen Ethnie in Aladdin (1992) verglichen. Eine detaillierte Untersuchung der Disney/Pixar Produktion Brave wird mit Hilfe von Paul du Gays „Circuit of Culture“ durchgeführt, welcher aus fünf zusammen-hängenden Prozessen besteht: Repräsentation (oder Darstellung), Identität, Produktion, Regulation und Konsum. Mittels dieser Methode wird nicht nur auf die Darstellung der schottischen Identität in dem Film eingegangen, sondern es wird auch aufgezeigt, mit welchen Mitteln die Walt Disney Company ihr Image schützt und dass sich das Publikum zunehmend kritisch mit den Filmen auseinandersetzt. Diese Studie zeigt, dass spezielle Mittel und Strategien in Disney-Filmen verwendet werden, um ethnische und nationale Identitäten darzustellen: die Darstellung von Landschaften, Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit, Mythen, Legenden, Traditionen und Bräuche, so wie der Gebrauch von Stereotypen und die Abgrenzung zwischen uns (dem Publikum) und den anderen (die ‚exotische‘ Ethnie/Nationalität des Films). Durch die Verwendung von stereotypischen Darstellungen der ethnischen und nationalen Identitäten, werden vorherrschende kulturelle Ansichten des Westens bekräftigt. Des Weiteren üben die Darstellungen der einzelnen Ethnien/ Nationalitäten Funktionen in den Filmen aus, da durch ihre Verwendung das Verhalten der Charaktere und deren Beweggründe erklärt und untermauert werden. Trotz der Darstellung verschiedener Ethnien/Nationalitäten, gelingt es der Walt Disney Company ihre eigenen Werte und Ansichten einfließen zu lassen. Vor allem finden US-amerikanische Werte wie Freiheit, Unabhängigkeit und das Streben nach der Erfüllung von persönlichen Träumen und Zielen in den Filmen Platz.
Abstract
(Englisch)
Although Disney movies are usually considered to be ‘safe’ family entertainment, their messages are not innocent but have pedagogical functions in as far as they teach their relatively young audience about desirable and undesirable behavior, societal roles, as well as a certain idea of happiness. In light of these aspects, this study explores the messages Disney’s animated princess fairytales communicate about ethnic and national identities by focusing on the Scottish nationality in Brave (2012) and comparing this movie with the representations of the Chinese nationality in Mulan (1998), the Native American ethnicity in Pocahontas (1995) and the Arab ethnicity in Aladdin (1992). A close investigation of the Disney/Pixar production Brave is conducted by making use of Paul du Gay’s concept of the circuit of culture which consists of five interrelated cultural processes: representation, identity, production, regulation and consumption. Thereby, the analysis does not only examine how the Scottish identity is represented in Brave, but it also uncovers Disney’s efforts in protecting their image and the consumers’ increasingly active engagement with Disney movies. This study shows that particular tools and strategies are used to represent national and ethnic identities in Disney films, namely the representation of iconic landscapes, historical collective memories, myths, legends, traditions and customs as well as stereotyping and otherness. Furthermore, stereotypical depictions of the nationalities/ ethnicities support dominant Western discourses of these identities. In addition, the particular representations of ethnic/national identities, have functions within the movies, i.e. they explain and support the characters’ motivations and behavior. Nevertheless, the Disney Company manages to instill their own values and beliefs, i.e. predominantly US American values such as freedom, independence and the pursuit of individualistic dreams and goals.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
ethnic and national identities Disney films Disney movies animated films Brave circuit of culture Walt Disney Company
Schlagwörter
(Deutsch)
ethnische und nationale Identitäten Disney Filme Animationsfilme Brave Circuit of Culture Walt Disney Company
Autor*innen
Claudia Fraberger
Haupttitel (Englisch)
Braving the magic kingdom
Hauptuntertitel (Englisch)
constructions of ethnic and national identities in Disney films with a focus on "Brave" (2012)
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
112 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Monika Seidl
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.37 Film, Video ,
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines ,
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC13251821
Utheses ID
37260
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 353 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1