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Politisch bilden. Aber wie?
Junglehrer/innen im Bereich Politischer Bildung zwischen Ausbildung und Ansprüchen
Markus Schneiderbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Deutsch
Betreuer*in
Alois Ecker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42135
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24221.82856.820473-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit geht der Fragestellung nach, wie Junglehrer/innen mit dem Spannungsfeld zwischen Ansprüchen, Anforderungen und den Erfordernissen des Schulsystems umgehen. Ferner, inwiefern die universitäre Ausbildung im Bereich der Politischen Bildung sie adäquat darauf vorbereitet hat und wie sie unter diesen Voraussetzungen Politische Bildung unterrichten. Die Forschungsfrage lautet: Wie handhaben Junglehrer/innen den Unterricht im Bereich Politischer Bildung im Spannungsfeld zwischen universitärer Ausbildung, Ansprüchen und Anforderungen an Politische Bildung? Zur Beantwortung werden zunächst verschiedene Aspekte beleuchtet: Erstens die historische Entwicklung der Politischen Bildung in Österreich. Zweitens die Relevanz Politischer Bildung für demokratische Systeme. Drittens Anforderungen, die zur gelingenden Politischen Bildung beitragen können. Auch in normativen Dokumenten zur Politischen Bildung sind diese Anforderungen zu finden, sodass ihre Bedeutung betont wird. Viertens wird die universitäre Ausbildung dargestellt. Die Methode der Arbeit ist das Experten/inneninterview, das mit Junglehrern/innen im Bereich der Politischen Bildung durchgeführt und ausgewertet wurde. Die Auswertung dieser Interviews zeigt, dass die befragten Junglehrer/innen mit hohen Ansprüchen an sich selbst an den Unterricht Politischer Bildung herangehen. Diese und die Unterrichtsumsetzung entsprechen überwiegend den angesprochenen Anforderungen. Problematisch ist vor allem die mangelnde Zeit, auch andere Faktoren wirken negativ auf die Umsetzbarkeit guter Politischer Bildung. Währenddessen steht die Ausbildung zwar in der Kritik, scheint aber eine gute Basis an Fähigkeiten und Kenntnissen mitzugeben, um professionelle Politische Bildung zu ermöglichen, sofern entsprechendes Engagement seitens der Lehrer/innen vorhanden ist. Insgesamt handhaben Junglehrer/innen den Unterricht im Bereich Politischer Bildung sehr gut, mit persönlichen Engagement und hohen Ansprüchen an sich selbst, sodass trotz verschiedener Schwierigkeiten hochwertiger Unterricht gemacht wird.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
cititzenship education civic education political participation history education didactics of politics school student teachers trainee teachers
Schlagwörter
(Deutsch)
Politische Bildung Politische Partizipation Politische Beteiligung Geschichtsunterricht Politikdidaktik Schule Unterricht Junglehrer
Autor*innen
Markus Schneiderbauer
Haupttitel (Deutsch)
Politisch bilden. Aber wie?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Junglehrer/innen im Bereich Politischer Bildung zwischen Ausbildung und Ansprüchen
Paralleltitel (Englisch)
Teaching citizenship education. But how?
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
VII, 189 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alois Ecker
Klassifikation
15 Geschichte > 15.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC13116955
Utheses ID
37295
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1