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Selbstentfaltung vs. Konformität: Werteerziehung im Unterricht von BuS, im Vereinssport und in der informellen Sportpraxis
Martin Schwengerer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Konrad Kleiner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42168
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24232.98633.440562-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich literaturgestützt mit dem Thema der Werteerziehung. Werteerziehung geschieht in den verschiedensten Kontexten und Umfeldern. Sie passiert bewusst, zielgerichtet und angeleitet aber auch unbewusst. Sie hat mit den Menschen, welche uns umgeben zu tun und sie passiert auch ausgehend von den gesellschaftlichen, kulturellen und institutionellen Strukturen in welchen wir uns befinden. Ausgehend von einer grundlegend theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema Werte und Werteerziehung, in welcher bedeutende Begriffe wie Wertewandel, Wertemodelle, etc. erläutert werden, wird auch der Frage nachgegangen, inwiefern der Kontext des Sports Werte an Heranwachsende vermittelt. Die behandelten Kontexte sind der Schulsport, der Vereinssport und die informelle Sportpraxis. In all diesen Settings herrschen aufgrund der unterschiedlichen strukturellen Gegebenheiten auch unterschiedliche Grundeinstellungen und Werteorientierungen vor. Dem Unterrichtsfach Bewegung und Sport kann man zuschreiben, dass seine grundlegende Orientierung anders ist als jene des Vereinssports, in welchem zu einem großen Teil Leistungs- und Erfolgswerte tonangebend sind. Der Schulsport stellt somit ein Feld dar, in welchem man in Bezug auf den Lehrplan und eine generelle philosophische Legitimierung, pro-soziale, demokratische, etc. Werte vermitteln will. Dass dies aber nicht immer der Fall ist, zeigt der Blick auf die ProtagonistInnen des Schulsports und deren Vorerfahrungen und sportiver Sozialisation, welche oftmals auch sehr stark leistungs- und erfolgsorientiert ist. Im Unterschied dazu wird auch die informelle Sportpraxis mit Beispielen aus der Skateboardszene und dem Klettersport, untersucht. Hier werden Motive und Grundhaltungen zur Partizipation an diesen Sportarten herangezogen, welche sich oftmals dadurch kennzeichnen, dass Selbstbestimmung und der Wunsch nach Freiheit sehr stark vertreten sind.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Werteerziehung sportliche Teilsysteme Schulsport Vereinssport informelle Sportpraxis Freiheit Konformität Selbstentfaltung Leistung Fairness
Autor*innen
Martin Schwengerer
Haupttitel (Deutsch)
Selbstentfaltung vs. Konformität: Werteerziehung im Unterricht von BuS, im Vereinssport und in der informellen Sportpraxis
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
VI, 155 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Kleiner
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.02 Philosophie und Theorie der Sozialwissenschaften ,
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.02 Philosophie und Theorie des Sports, der Freizeit und Erholung
AC Nummer
AC13308766
Utheses ID
37327
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 482 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1