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Die Auswirkungen der friedens- und kriegsjournalistischen Terrorberichterstattung auf die Einstellung gegenüber AraberInnen sowie zur Migrations- und Asylpolitik
Iris Eibelhuber
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Hajo Boomgaarden
DOI
10.25365/thesis.42185
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24221.50864.699772-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Zusammenhang zwischen Terrorismusberichterstattung und Vorurteilen gegenüber Fremdgruppen wurde bereits in einer Vielzahl von Studien festgestellt. Das Ziel dieser experimentellen Untersuchung ist es, bestehende Studien zur Wirkung von Berichterstattung über Terroranschläge durch eine Differenzierung in Kriegs- und Friedensjournalismus nach Galtung (1998) zu erweitern. Dabei wird die Auswirkung des kriegs- und friedensjournalistischen Framings eines Zeitungsartikels zu den Terroranschlägen in Paris (Nov. 2015) auf implizite und explizite Einstellungen gegenüber AraberInnen, zur Migrations- und Asylpolitik sowie die Assoziation der ProbandInnen mit dem Begriff Terrorismus erhoben. Als theoretischer Rahmen werden die Terror Management Theorie und der Framing-Ansatz herangezogen, die methodische Messung besteht aus Frageskalen sowie dem Impliziten Assoziationstest. Die Ergebnisse zeigen keinen signifikanten Zusammenhang zwischen friedens- und kriegsjournalistischer Terrorismusberichterstattung und den erhobenen impliziten und expliziten Einstellungen. Die gedanklichen Verbindungen hingegen lassen darauf schließen, dass Kriegsjournalismus zu einer stärkeren Verknüpfung von Terrorismus, Religion und Krieg führt als Friedensjournalismus. Das friedensjournalistische Framing ruft bei den RezipientInnen im Gegensatz dazu häufiger die Assoziation von gesellschaftlichen Ursachen für Terrorismus mit dem Begriff Terrorismus hervor.
Abstract
(Englisch)
A large number of studies have already shown a relationship between reporting of terrorism and ethnic prejudices. The aim of the present study is to enhance the existing research on reporting of terrorism by differentiating between war and peace journalism based on Galtung’s (1998) classification. Therefore I collected the effects of reading a newspaper article about the terror attacks in Paris (Nov. 2015) on the implicit and explicit attitudes towards Arabs, migration and asylum policy as well as the associations of the participants with terrorism. The articles are framed either as war or peace journalism. The Terror Management Theory and the Framing approach serve as theoretical background of the study. The methodical measurement consists of questionnaires and the Implicit Association Test. The results of this study show no significant difference between reporting of terrorism framed as war or peace journalism on implicit and explicit attitudes. However, the associations with terrorism suggest that people who received war journalistic reporting created a stronger association between terrorism, religion and war, than participants who received peace journalistic reporting. In the peace journalistic group more associations about the social causes of terrorism were reported.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
terrorism peace and war journalism attitudes media coverage
Schlagwörter
(Deutsch)
Terrorismus Friedens- und Kriegsjournalismus Einstellungen Berichterstattung
Autor*innen
Iris Eibelhuber
Haupttitel (Deutsch)
Die Auswirkungen der friedens- und kriegsjournalistischen Terrorberichterstattung auf die Einstellung gegenüber AraberInnen sowie zur Migrations- und Asylpolitik
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
101 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hajo Boomgaarden
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC13118297
Utheses ID
37340
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
