Detailansicht
Sexualität in Pop-Musikvideos
eine Eyetracking-Studie zu den Auswirkungen von Musikvideos mit erhöhtem Sex-Appeal auf das Selbstbild von Frauen
Myrna Isabel Plinke
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
DOI
10.25365/thesis.42190
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24233.96410.964373-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit gibt neue Aufschlüsse über die Body-Image-Forschung in Österreich und setzt sich im Speziellen mit dem Blickverhalten von Frauen auseinander nachdem sie stark sexualisierte Musikvideos rezipieren. In der Forschung wurde bisher nur unzureichend untersucht, ob Frauen das gezeigte Blickverhalten der Musikvideos ebenfalls auf andere Frauen übertragen. Mit Hilfe einer Eye-Tracking-Studie soll herausgefunden werden, wohin und wie lange Frauen ihre Aufmerksamkeit in Folge von sexualisierter Medieninhalte richten. Das Stimulusmaterial besteht dabei aus drei Musikvideos sowie Fotos von drei Standardgrößenmodels und drei Übergrößenmodels, die in unterschiedlichen Nacktheitsgraden (voll bekleidet, teilweise entkleidet und größtenteils entkleidet) präsentiert werden. Während der Rezeption dieser Fotos wird das Blickverhalten der Versuchspersonen erfasst. Als theoretische Grundlage wird der Ansatz der Self-Objectification von Fredrickson & Roberts herangezogen, der aufzeigt wie die körperliche Selbstwahrnehmung von Frauen durch den Konsum sexualisierter Medieninhalte beeinflusst wird. In der Studie konnte gezeigt werden, dass sexualisierte Musikvideos das Blickverhalten von Frauen beeinflussen. Nach dem Konsum fokussieren Frauen verstärkt den Körper der abgebildeten Models. Es findet demnach eine Übertragung der Objektifizierung statt. Entgegen der Annahme führten die sexualisierten Musikvideos zu einer geringeren Self-Objectification bei den Versuchspersonen.
Abstract
(Englisch)
The present study provides new information about the Body-Image-Research in Austria and shows in particular the view behavior of woman either exposed to pop music videos high in sexualization or music videos low in sexualization. The research has been insufficiently investigated if woman also transfer the gaze behavior shown in the videos on other woman. Following the assumption that there is an influence on the gaze behavior, an eye-tracking study should explain where and how long women focus their attention in consequence. The stimulus material consists of three music videos and pictures of three standard models and three oversize models, each presented in different degrees of nudity (fully dressed, suggestively clad and partially clad) while the gaze behavior of the participants was tracked. The study based on the approach of Self-Objectification by Fredrickson & Roberts describing effects on self-perception of women. The research reveals a significant effect of the experimental group on women’s gaze behavior. Participant from the treatment group focused more on body-related parts of the models. Surprisingly the exposure to sexualizing music videos leads to a decrease in women’s self-objectification.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
music videos eye tracking self-objectification gaze behavior sexual media content degrees of nudity
Schlagwörter
(Deutsch)
Musikvideos Eye-Tracking Self-Objectification Blickverhalten sexualisierte Medieninhalte Nacktheitsgrade
Autor*innen
Myrna Isabel Plinke
Haupttitel (Deutsch)
Sexualität in Pop-Musikvideos
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Eyetracking-Studie zu den Auswirkungen von Musikvideos mit erhöhtem Sex-Appeal auf das Selbstbild von Frauen
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
AC Nummer
AC13314311
Utheses ID
37345
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
