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Pass-on defense and claims by indirect purchasers under EU competition law and Directive 2014/104/EU
Ivan Nachev
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht
Betreuer*in
Peter Fischer
DOI
10.25365/thesis.42213
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24233.62282.583762-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Masterarbeit ist in drei Teile gegliedert, nämlich Einführung, Hauptteil und Schlussfolgerungen. Jeder Teil enthält zahlreiche Unterkapitel, die verschiedene Fragen analysieren. Als erster Schritt wurden in der Einführung die Ziele und der Umfang der Masterarbeit dargelegt. Vom Anfang legt die Masterarbeit fest, dass es zwei Hauptlösungen in Bezug auf das Thema Abwälzung zur Verteidigung und Klagen indirekter Abnehmer gibt – Die Position in den USA, wo beide Konzepte (die Abwälzung zur Verteidigung und die Klagen indirekter Abnehmer) abgelehnt worden sind und die Lösung in Europa, wo letztlich die Abwälzung zur Verteidigung anerkannt ist und auch indirekte Abnehmer haben das Recht Schadensersatz vor dem Gericht zu verlangen. Diese Masterarbeit bevorzugt die europäische Position. Allerdings, es ist wichtig zu verstehen, dass es nicht leicht diese europäische Lösung zu schöpfen war und dass die europäische Position das Ergebnis einer langen historischen Entwicklung ist. Bis jetzt ist Richtlinie 104/2014/EU der letzte Schritt dieser Entwicklung. Um ein besseres Verständnis über die Fragen Abwälzung zur Verteidigung und Klagen indirekter Abnehmer anzubieten, beginnt die Masterarbeit mit einer kurzen Einführung zum Thema Wettbewerbsrecht. In diesem Kapitel bietet die Masterarbeit eine Definition von Wettbewerbsrecht und die Hauptziele dieses Rechtsgebiets an. Außerdem wird der wichtige Unterschied zwischen der privaten und der öffentlichen Durchsetzung von Wettbewerbsrecht gezeigt. Als nächster Schritt erklärt die Masterarbeit ausführlich die zwei Funktionen der privaten Durchsetzung von Wettbewerbsrecht und die zwei Bestandteile, die sie enthalten. Entschädigung (verbunden mit Gerechtigkeit) und Abschreckung (verbunden mit Effizienz und Effektivität) sind zwei wichtige Begriffe für das bessere Verständnis der Logik des Wettbewerbsrechts und der Schlussfolgerungen in der Masterarbeit. Der letzte Teil der Einführung bietet ein Bespiel einer einfachen Produktionskette mit Hersteller, Großhändler und Endverbraucher als die Hauptfiguren an. Die erste Methode benutzt in der Hauptteil der Masterarbeit ist eine Fallstudie von dem wichtigsten Fallrecht in Europa und Nordamerika – Hannover Shoe und Illinois Brick in den USA und Crehan and Manfredi in der EU. Diese Fallstudie ermöglicht den Vergleich zwischen beiden Systeme. Danach analysiert die Masterarbeit alle bedeutenden Schritte, die zu dem Erlass von Richtlinie 104/2014/EU geführt haben. Eine zweite Methode benutzt in der Masterarbeit ist die unterschiedliche Ansätze in Europa und Amerika zu den Fragen Mehrfachschäden, ungerechtfertigte Bereicherung und Quantifizierung der Schaden und die verschiede Auslegung die sie anführen können, näher anzuschauen. Ein wichtiger Punkt in dem Hauptteil der Masterarbeit ist die Antwort der Frage warum die EU eigentlich nicht den amerikanischen Ansatz zum Thema Abwälzung zur Verteidigung und Klagen indirekter Abnehmer annehmen konnte. Der nächste große Teil der Masterarbeit beschäftigt sich ausführlich mit Richtlinie 104/2014/EU, zuerst mit den allgemeinen Ideen unterstützt in der Richtlinie, ihre mögliche und erwartete Auslegung und danach mit dem Ansatz zu den spezifischen Fragen der Mehrfachschäden, ungerechtfertigte Bereicherung und Quantifizierung der Schaden. Eine gemeinsame Linie in der Masterarbeit besteht aus dem Glauben, dass das System von der privaten Durchsetzung des Wettbewerbsrechts in der EU würde besser funktionieren und würde auch entscheidende Vorteile zu dem System der öffentlichen Durchsetzung, nur wenn die Entschädigung der führende Prinzip ist. Diese Idee hat auch den letzten Teil der Masterarbeit beeinflusst. In diesem letzten Teil sind die wichtigsten Schlussfolgerungen der Masterarbeit einschließlich des Ergebnisses, dass die Anerkennung der Abwälzung zur Verteidigung und des Rechts auf Schadensersatz für indirekte Abnehmer das bessere Lösungskonzept, wiederholt. Betreffend die Lösungen der Richtlinie 104/2014/EU zu den Fragen Mehrfachschäden, ungerechtfertigte Bereicherung und Quantifizierung der Schaden endet die Masterarbeit mit der Hoffnung, dass alle Regeln der Richtlinie korrekt von EU Mitglieder transponiert werden, aber auch mit der Überzeugung, dass der europäische Gesetzgeber hat einen guten Weg für die Verbesserung der privaten Durchsetzung von Wettbewerbsrecht gewählt hat.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Abwälzung zur Verteidigung und Klagen indirekter Abnehmer
Autor*innen
Ivan Nachev
Haupttitel (Englisch)
Pass-on defense and claims by indirect purchasers under EU competition law and Directive 2014/104/EU
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
XLI, V Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Peter Fischer
Klassifikation
86 Recht > 86.29 Wettbewerbsrecht, Kartellrecht
AC Nummer
AC13393255
Utheses ID
37364
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
