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Die Macht des Wortes! Die persuasive Funktion politischer (Wahlkampf-)Kommunikation. Darstellungspolitik als wesentlicher Bestandteil politischer Partizipation
eine sprachwissenschaftliche Analyse
Silke Huber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Peter Ernst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42393
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17469.54288.203673-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Politik ist das Wesen eines jeden Landes. Obgleich sie als solches regelmäßig als Sündenbock für etwaige wirtschaftliche oder soziale Verfehlungen herhalten muss oder oftmals aus anderen Gründen - mal zu Recht, mal ungerechtfertigt - gerne an den moralischen Pranger gestellt wird, bildet sie „als Wesen eines jeden Landes“ dennoch einen wichtigen Bestandteil unseres Zusammenlebens. Gleichermaßen verhält es sich mit dem politischen Sprachgebrauch in der Öffentlichkeit bzw. der Darstellungspolitik im Allgemeinen. So stellt die politische Sprache nicht nur ein akzidentelles Instrument der Politik dar, sondern bildet sie primär die Bedingung ihrer Möglichkeiten. In diesem Sinne erscheint es, trotz der ständigen Konfrontation mit politischen Sprachprozessen sowohl in den Printmedien als auch im Fernsehen, nahezu unerklärlich, wie wenig Verständnis und Aufmerksamkeit diesem Thema seitens zahlreicher Wahlberechtiger und somit politischer Mitgestalter doch entgegen-gebracht wird. Besonders treffend formulierte es einst Erhard Eppler, deutscher Politiker der SPD, indem er meinte, dass sich in der Politik nur schwer zwischen Reden und Handeln unterscheiden lasse. Der Versuch, die politische Sprache einer engen oder weit definierten Fachsprache zuzuordnen, erweist sich aufgrund ihrer enormen Komplexität nahezu als impraktikabel und kann mitunter zu Identitäts- und Abgrenzungsprobleme führen Diesem Gedanke zugrundeliegend ergaben sich für die vorliegende Diplomarbeit nun folgende Fragen: Welcher sprachliche Methoden bedienen sich Politiker, um in der Öffentlichkeit zu überzeugen? Was zeichnet politisches Sprechverhalten aus? Welcher Terminologie bedienen sich Politiker, um den Wähler zu überzeugen? Wie lässt sich der politische Sprachgebrauch überhaupt definieren? Wie wirken Wahlplakate - basierend auf ihrer sprachlichen Gestaltung - auf den Wähler? Welcher Eindruck wird vermittelt? Welche politischen Strategien bzw. Ziele werden damit verfolgt? Lassen sich hinsichtlich ihrer sprachlichen Gestaltung Unterschiede, Gegensätze oder gar Übereinstimmungen feststellen? Hebt sich eine Partei bei ihrer Wahlwerbung besonders ab?

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Darstellungspolitik Glawischnig Eva Strache Heinz-Christian persuasiver Sprachgebrauch in der Politik politisches Sprachhandeln
Autor*innen
Silke Huber
Haupttitel (Deutsch)
Die Macht des Wortes! Die persuasive Funktion politischer (Wahlkampf-)Kommunikation. Darstellungspolitik als wesentlicher Bestandteil politischer Partizipation
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine sprachwissenschaftliche Analyse
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
173 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Ernst
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.22 Sprachlenkung, Sprachpolitik ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.09 Deutsche Sprache
AC Nummer
AC13238425
Utheses ID
37518
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1