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Der roman graphique als didaktisches Problem im Französischunterricht am Beispiel von Marjane Satrapis Persepolis
Barbara Schmidt
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Französisch UF Englisch
Betreuer*in
Robert Tanzmeister
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42400
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17468.64294.571965-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
SchülerInnen zu einer detaillierten Lektüre zu motivieren wird oft als schwierig und wenig lohnend empfunden, insbesondere wenn die Schwierigkeit der Fremdsprache besteht. Insofern stellt sich die Frage, wie man dieses Hindernis überwinden kann. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Medium des roman graphique genauer zu betrachten. Dazu muss eine Definition gegeben werden, die den roman graphique auch gegenüber bandes dessinées und Comics abzugrenzen vermag und den aktuellen Forschungsstand beleuchtet. Am Beispiel von Marjane Satrapis Persepolis soll gezeigt werden, inwieweit sich die erzählerischen sowie die bildlichen Darstellungsformen von traditionellen grafischen Erzählungen unterscheiden: Gerade die kindliche Perspektive der Ich-Autorin und die oft nüchtern gestalteten Schwarz-Weiß-Zeichnungen bieten viel Raum für Interpretationen. Der Stellenwert von Literatur im Französischunterricht ist in den letzten Jahren, oft mit einem Hinweis auf ein Zeitproblem, gesunken. Darüber hinaus sind damit verbundene persönliche Stellungnahmen kaum standardisierbar. Dass der roman graphique hier ein wichtiges Bindeglied sein kann und soll, zeigen die Möglichkeiten zur Einbindung von Persepolis in den Französischunterricht, wobei besonders wichtig ist, ein erhöhtes Bewusstsein unter PädagogInnen voranzutreiben. Zentral ist jedenfalls eine erhöhte Motivation bei SchülerInnen. Gleichzeitig erleichtern romans graphiques das Rezipieren von authentischen Texten, unter anderem durch den erhöhten und unterstützenden Bilder-Anteil und durch den Einsatz von gesprochener Sprache in den Dialogen. Auch interkulturelles Lernen und Persönlichkeitsbildung lassen sich mit romans graphiques vermitteln. Grafische Narrationen weisen zwar eigene Merkmale auf, lassen dennoch narratologische Untersuchungen bezüglich Charakteren, Inhalt, Erzähler oder Zeit zu, anhand derer Wissen bei SchülerInnen aufgerufen und gefestigt werden kann.
Abstract
(Englisch)
Students tend to consider reading stressful and difficult, especially when it comes to foreign language texts. The question is: can educators overcome students’ reluctance to read by introducing modern reading material? This diploma thesis, therefore, tries to thoroughly evaluate the medium of the French roman graphique or graphic novel. In this regard, it is essential to find a precise definition of the term and to delimit it from the concept of the comic or the French bandes dessinée as well as to consider the current state of research. While the concept of the graphic novel is widely recognised in English-speaking countries, European researchers tend to doubt its independent position. On the basis of Marjane Satrapi’s Persepolis it should be evaluated whether narratological concepts in graphic novels such as characters, plot, narrator or time differ from traditional comics. The young, female first-person narrator as well as the childlike, sometimes even naïve black-and-white pictures convey authenticity and at the same time invite the readers’ interpretation. Due to a lack of time and to the fact that reading and interpretation cannot be standardised, the significance of literature in French classes is decreasing. The graphic novel can function as a link to overcome these difficulties. Hence, it is essential to promote an awareness of its potential among educators to enhance motivation among learners. Graphic novels facilitate the reception of authentic texts as they offer images alongside text and use spoken language in the dialogues. The integration of Persepolis into French classes enables intercultural learning as well as personal development. In addition, the proposed teaching activities for Persepolis demonstrate that narratological investigation is possible for graphic novels just as it is for traditional literature and may deepen students’ general and intercultural knowledge.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
French class graphic novel Persepolis Marjane Satrapi teaching reading literature comic
Schlagwörter
(Deutsch)
Französischunterricht roman graphique Persepolis Marjane Satrapi Leseförderung bande dessinée Literatur
Autor*innen
Barbara Schmidt
Haupttitel (Deutsch)
Der roman graphique als didaktisches Problem im Französischunterricht am Beispiel von Marjane Satrapis Persepolis
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
vii, 122 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Tanzmeister
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.84 Sonstige literarische Gattungen ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.21 Französische Sprache und Literatur ,
21 Einzelne Kunstformen > 21.29 Zeichnung: Sonstiges ,
21 Einzelne Kunstformen > 21.30 Graphik: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.60 Schreibunterricht, Leseunterricht ,
81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik, Hochschuldidaktik ,
81 Bildungswesen > 81.69 Lehrmittel, Lernmittel: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.77 Sekundarstufe II
AC Nummer
AC13238509
Utheses ID
37525
Studienkennzahl
UA | 190 | 347 | 344 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1