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Das Fingerlängenverhältnis (2D:4D-Verhältnis), Sportgewohnheiten und Sportmotivation bei Frauenfußballerinnen, Sportstudentinnen und Biologiestudentinnen im Vergleich
Julia Kern
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Biologie und Umweltkunde UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
DOI
10.25365/thesis.42462
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25381.79165.829566-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Verhältnis pränataler Hormone, vor allem jenes von Testosteron zu Östrogen, ist, der Literatur gemäß, dafür verantwortlich dass Menschen ein individuelles Fingerlängenverhältnis aufweisen. Ein naheliegender Unterschied im 2D:4D-Verhältnis ergibt sich zwischen Männern und Frauen, da sie während der Schwangerschaft unterschiedlichen Hormonkonzentrationen ausgesetzt sind. Es wurden Zusammenhänge, unter anderem zwischen dem 2D:4D-Verhältnis und Krankheiten, Verhalten, Fertilität, dem Menarchealter oder Leistung im Sport entdeckt.
Das Ziel der vorliegenden Studie ist es herauszufinden, ob sich Leistungs-sportlerinnen (in der Sportart Fußball), Sportstudentinnen und Biologiestudentinnen hinsichtlich ihres Fingerlängenverhältnisses dahingehend unterscheiden, dass Sportlerinnen ein eher männlicheres (kleineres) 2D:4D-Verhltnis aufweisen als Freizeit- bzw. NichtsportlerInnen (Biologiestudentinnen). Zudem wird analysiert, ob sich die Gruppen in ihren Sportgewohnheiten und in ihrer Sportmotivation differenzieren.
Die Probandinnen der gesamten Stichprobe, welche 88 Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren umfasst, beantworteten einen Fragebogen zu dem bereits zuvor erläuterten Thema. Anschließend wurden mittels eines digitalen Calipers ihre Fingerlängen gemessen. Die Auswertung erfolgte mittels SPSS.
Es konnten keine signifikanten Unterschiede im 2D:4D-Verhältnis zwischen den drei Gruppen ermittelt werden. Hinsichtlich der Sportgewohnheiten und der Sport-motivation wurden einige signifikante Unterschiede (Trainingsdauer, Sportverein, Wettkämpfe, Sportart…) zwischen den Gruppen analysiert.
Letztendlich kann geschlussfolgert werden, dass aufgrund des gleichen bzw. sehr ähnlichen durchschnittlichen Fingerlängenverhältnisses der Probandinnen im Gruppenvergleich, die Teilnehmerinnen unterschiedlicher Gruppen keinen extrem variierenden pränatalen Testosteronkonzentrationen ausgesetzt waren.
Abstract
(Englisch)
The relationship between prenatal hormones, like testosterone and oestrogen, is responsible that the 2D:4D ratio differs among people. There is a difference in the 2D:4D ratio between men and women, because they are exposed to different prenatal hormone concentrations during pregnancy. Studies reported that 2D:4D is related not only to disease, behavior, fertility and age of menarche, but is also linked to performance in sports.
The aim of the present study is to investigate the hypotheses, that female athletes have a 2D:4D ratio similar to men and therefore it is smaller than that of biology students (hypothesis 1) and that the groups differ from each other concerning sport habits, as well as motivation for sporting activities (hypothesis 2). The sample consists of 88 people with an age of 18-30 years. They answered a questionnaire on the mentioned subject and their finger length was measured. SPSS has been used to evaluate the data.
No significant difference was found in the 2D:4D ratio. However, concerning sport habits and motivation for sporting activities (duration of training, sports club, competitions, type of sport…) several significant differences between the groups were observed.
In conclusion it can be said that due to the equal or very similar 2D:4D ratio found in all three groups, the persons were not exposed to extremely different prenatal testosterone concentrations.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
2D:4D ratio sport habits motivation of sporting activities
Schlagwörter
(Deutsch)
Fingerlängenverhältnis Sportgewohnheiten Sportmotivation
Autor*innen
Julia Kern
Haupttitel (Deutsch)
Das Fingerlängenverhältnis (2D:4D-Verhältnis), Sportgewohnheiten und Sportmotivation bei Frauenfußballerinnen, Sportstudentinnen und Biologiestudentinnen im Vergleich
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
109 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikation
42 Biologie > 42.00 Biologie: Allgemeines
AC Nummer
AC13259410
Utheses ID
37580
Studienkennzahl
UA | 190 | 445 | 299 |
