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Die inhaltliche Einbindung von Motopädagogik im Unterrichtsfach Bewegung und Sport
eine empirische Untersuchung in österreichischen Volksschulen
Melanie Klampfl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Maria Dinold
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4249
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29733.69998.553063-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Arbeitsbereich Motopädagogik im Unterrichtsfach Bewegung und Sport in Volksschulen. Es wird den Fragestellungen nachgegangen, inwieweit die Motopädagogik von Volksschullehrer/innen tatsächlich als Arbeitsbereich herangezogen wird und welche Unterschiede die Volksschullehrer/innen zwischen "traditionellem" Sportunterricht und Motopädagogikunterricht in Bezug auf die Kinder und andere Umstände, den Unterricht betreffend, wahrnehmen. Außerdem widmet sich ein Kapitel der Evaluation bzw. Effektivitätskontrolle in der Psychomotorik. Als methodische Herangehensweise wurden qualitative Interviews mit Volksschullehrerinnen mit motopädagogischer Zusatzausbildung aus vier verschiedenen Bundesländern Österreichs geführt. Die halbstandardisierten Interviews sollten Aufschluss über die inhaltliche Einbindung von Motopädagogik in den Sportunterricht und dessen körperliche und geistige Auswirkungen auf die Kinder geben. Die Bedeutung des Schulsports sollte heutzutage hoch angesetzt sein, da aufgrund der Technisierung der kindlichen Spiel- und Umwelt Bewegung immer kürzer kommt. Gerade im psychomotorischen bzw. motopädagogischen Ansatz werden Kinder vermehrt dazu verleitet sich mit ihrer räumlichen, personalen und situativen Umwelt auseinanderzusetzen. Wahrnehmung und Bewegung spielen eine zentrale Rolle. Wie sich die motopädagogische Arbeit im Unterricht auswirkt, berichten die Lehrerinnen in den geführten Interviews. Die befragten Personen haben alle Erfahrungen mit Schüler/innen verschiedenster (motorischer und geistiger) Entwicklungsstände gemacht. Die meisten von ihnen wenden Motopädagogik regelmäßig an und sagen, dass die Kinder von der motopädagogischen Praxis wesentlich profitieren und sowohl positive motorische, soziale als auch kognitive Handlungsentwicklungen aufweisen. Diese Beobachtungen sind von den Lehrerinnen im Laufe eines Schuljahres gemacht worden, nur eine konkrete Evaluierung des Motopädagogikunterrichts wurde nicht vorgenommen. Abschließend lässt sich sagen, dass Motopädagogik von den interviewten Lehrerinnen praktisch oft im Sportunterricht oder statt des herkömmlichen Turnens angewandt wird und einheitlich als vielversprechende Ergänzung bzw. Alternative gesehen wird. Der Wunsch nach einer weiteren Verbreitung in Österreich aufgrund der zahlreichen positiven Erfahrungen ist groß.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Motopädagogik Psychomotorik Volksschule Vergleich Sportunterricht Effektivitätskontrolle
Autor*innen
Melanie Klampfl
Haupttitel (Deutsch)
Die inhaltliche Einbindung von Motopädagogik im Unterrichtsfach Bewegung und Sport
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung in österreichischen Volksschulen
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
167 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Maria Dinold
Klassifikationen
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.24 Sport für besondere Zielgruppen ,
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.29 Sport, Sportwissenschaft: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.39 Teilgebiete der Pädagogik: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.74 Grundschule, Primarstufe
AC Nummer
AC07576834
Utheses ID
3763
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 347 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1