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Rezeption der klassischen Antike in den byzantinischen Miniaturen der Handschriften des Hl. Gregor von Nazianzus, in den Manuskripten des griechischen Patriarchats von Jerusalem
Maria Springer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Jadranka Prolović
DOI
10.25365/thesis.42573
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20200.85450.169258-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vielfach beachteten Manuskripte des Hl. Gregor von Nazianzus beherbergen meist im Anhang Miniaturen mit griechisch hellenistischen Bezug zu paganen Kulten aus der klassisch hellenistischen Periode. Dazu sind auch einzelne Episoden aus dem Bereich der Antiken Göttersagen aufgegriffen und in Miniatur-Abbildungen festgehalten worden. Es sind Beweisstücke die durch ihre Existenz die Vorstellungskraft des Lesers unterstützt. Die Miniaturen sind in den meisten Kodizes eingefügt worden, um das Antike Wissen zu transportieren, aber auch um die Mängel und Missstände jener paganen Religion im Gegensatz zum frühen Christentum auf zu zeigen.
In diesem Zusammenhang sind die Manuskripte des Hl. Gregor von Nazianzus aus Bibliothek des Patriarchats von Jerusalem eine besonders reichhaltige, mit hervorragenden Miniaturen bestückte, Grundlage für diese Arbeit gewesen. Der Taphou 14 in dem die kleinen Malereien mit Bezug zur mythologischen Welt des Antiken Griechenlands zum Teil in die orthodoxe Weihnachtspredigt eingebracht sind, bildet die Hauptgrundlage dieser Masterarbeit. Die Miniaturmaler hatten einen untergeordneten Rang. Der freigelassene Raum für Malereien wurde vom Schreiber vorgegeben. Daran ist ihre Kunstfertigkeit und ihr Können zu messen, aber auch an ihrer sozialen Kompetenz, dass sie Miniaturen schufen, die wertfrei von der Antike berichten. Die Variationsbreite ist vielfältig, sodass man an unterschiedliche Maler denkt, mit unterschiedlich ausgeprägter Malbegabung. Eine Analyse bringt die unterschiedlichen Standpunkte zum Ausdruck und lässt eine Händescheidung im kleinen Rahmen zu.
Die Gesamtkomposition des Taphou 14 ist großteils sehr gut erhalten. Auch wenn die Abbildungen mit dem Text des Pseudo-Nonnus nicht konform geht, so sind sie doch in ihrem Ablauf und im Gesamteindruck einzigartig.
Abstract
(Englisch)
The most remarcable manuscripts of St. Gregory of Nazianzus are often followed by miniatures with reference to pagan cults in the classical Hellenistic period. In addition there also single episodes concerning antique legends of God which are shown in those miniatures. They are documents that encourage the imagination of readers. The miniatures were added to most codices not only to transport the knowledge of antique mythology, but also to show the faults and evils compared to early Christianity. So the manuscriptes of St. Gregory of Nazianzus have proofed to be a great basis of this work. The manuscripts of the Taphou 14 of the Patriarchy of Jerusalem with reference to classical Greek antiques including the Homily, are the foundation of this Master thesis.
As the painters of the miniatures were of secondary importance for the paintings, their perfect skill to show unbiased history combined with their social responsibility is perfectly proofed. Theis picture language is wide and varied and makes you think of different painters with different skills. Analysing their various points of view shows the specific talents of each painter.
The overall composition of Taphou 14 is in most parts very well kept. Although some miniatures don't correspond with the written Greek Minuscle, they are unique in narrating and the complexity of the complete work.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Antike Rezeption Taphou 14 Analyse Handschrift Gregor von Nazianzus Patriarchat von Jerusalem
Autor*innen
Maria Springer
Haupttitel (Deutsch)
Rezeption der klassischen Antike in den byzantinischen Miniaturen der Handschriften des Hl. Gregor von Nazianzus, in den Manuskripten des griechischen Patriarchats von Jerusalem
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
160 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jadranka Prolović
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.63 Spätantike Kunst, frühchristliche Kunst, byzantinische Kunst
AC Nummer
AC13259836
Utheses ID
37678
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
