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Zurück in die Gesellschaft
die Reintegration der Roten Garden unter dem Aspekt der Liminalität
Magdalena Agnes Fuchs
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sinologie
Betreuer*in
Sascha Klotzbücher
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42584
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20202.53241.921677-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Kulturrevolution hat sich als eines der schwersten Traumata in das kollektive Gedächtnis der chinesischen Bevölkerung eingebrannt. Erst mit Beginn des 21. Jahrhunderts sind frühere Mitglieder der Roten Garden, der Jugendmiliz Maos, soweit ihr Schweigen zu brechen. Aus dieser Entwicklung heraus hat diese Masterarbeit zum Zweck, den Weg der früheren Rotgardisten von Maos Elitekämp-fern zu verbannten Landarbeitern nachzuziehen und der Frage auf den Grund zu gehen, ob diese Menschen die Bedingungen hatten, sich als vollwertige Mitglieder in die soziale Gesellschaft wieder zu reintegrieren. Hierfür findet das Modell der Limi-nalitätstheorie nach Arnold van Gennep und Victor Turner Anwendung. Zusammen-gefasst beschreibt die These, dass jeder Mensch bei einem Wechsel von einem Lebensabschnitt in die nächste stets eine Zwischenphase durchläuft, welche keinerlei Gemeinsamkeiten mit dem vorangegangenen oder nachfolgenden Zustand hat. Dies bedeutet, dass in diesem Stadium der Wandlung einzigartige zeitliche, moralische oder räumliche Bedingungen herrschen. Diese Zwischenphase bezeichnet Turner als Liminalität. In Anwendung auf die Roten Garden hilft Turners Merkmalkatalog der Liminalität festzustellen, welche Aspekte der Roten Garden liminal waren und soll anhand von autobiographischen Material darüber Aufschluss geben, inwiefern die Betroffenen eine Chance zur gelungenen Integration hatten. Als Schwerpunkt wird die Landverschickung bearbeitet, da sie als erneute liminale Situation die vorangegangene Liminalität des Rotgardistentums abgebrochen hat. Des Weiteren erörtert diese Arbeit, in welchem Zusammenhang das Schuldbewusstsein der früheren Rotgardisten und ihre Bitterkeit ku 苦mit der Chance auf Reintegration stehen.
Abstract
(Englisch)
This paper shows how the anthropological concept of liminality, which is based on the works of Arnold van Gennep and Victor Turner, can be used to analyse the Red Guard’s development during the Cultural Revolution and the following Send-Down-Movement. The liminal theory describes the human’s transition between different stages of life through traversing a phase of altering, the liminality. This phase is characterised by the absence of any social norms, which have persisted before. When the liminal being re-enters a stable system, it gains back its devotion to social norms and conventions. This thesis shall use this theoretical approach to analyse if the send-down-movement also shows signs of liminality and if it prevented the Red Guard’s withdrawal from the liminal state. It shall further be investigated, how former Red Guards handle their guilty con-science and if they even have one. Using a table of criteria for liminality several case studies shall be conducted to show, which factors influenced the reintegration to the society and to which degree it promised to be successful.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Red Guards
Schlagwörter
(Deutsch)
Rote Garden
Autor*innen
Magdalena Agnes Fuchs
Haupttitel (Deutsch)
Zurück in die Gesellschaft
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Reintegration der Roten Garden unter dem Aspekt der Liminalität
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
110 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sascha Klotzbücher
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC13270207
Utheses ID
37689
Studienkennzahl
UA | 066 | 811 | |
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