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Erzähltes Denken
zum Verhältnis von Philosophie und Literatur unter besonderer Berücksichtigung von Peter Bieri und Pascal Mercier
Sonja-Roswitha Sulamith Dörfel
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Deutsch
Betreuer*in
Konrad Liessmann
DOI
10.25365/thesis.42696
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28694.55430.868978-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion und Bedeutung ästhetisch-literarischer Dar-stellungsformen für die Philosophie, welche einer langen und nicht weniger ambivalenten Tradition folgen. Einführend wird das Verhältnis von Philosophie und Literatur in einem deskriptiven Überblick betrachtet, das je nach historischem und kulturellem Sinnzusam-menhang differiert. Dabei erweist sich die Frage nach dem epistemischen Wert nicht-propositionaler, literarischer Erkenntnisformen letztlich als Frage des jeweiligen Begriffs-verständnisses von Erkenntnis, Wissen und Philosophie. Im Sinne Gottfried Gabriels, der für einen >erweiterten Erkenntnisbegriff< eintritt und die besondere erkenntnisvermittelnde Funktion literarischer Formen betont, soll gezeigt werden, dass die Darstellungsform philo-sophischen Schreibens nicht bloß eine Sache äußerlicher Nebensächlichkeit ist, sondern vielmehr eine methodische Funktion besitzen kann. Diese wird vor allem dann interessant, wenn nicht-propositionale Inhalte verhandelt werden, die nach einer entsprechenden, nicht-propositionalen Darstellungsweise verlangen.
Der Zusammenhang von Methode, Form und Inhalt soll anhand von Peter Bieris Handwerk der Freiheit präsentiert werden, dessen besondere stilistische Eigenheit in der Strategie liegt, die Qualitäten der analytischen Philosophie mit jenen seines narrativen Geschicks zu verbin-den, – was nicht zuletzt dadurch gelingt, dass der Philosoph Bieri ein Schriftsteller ist.
Abstract
(Englisch)
The present paper scrutinizes the function and meaning of aesthetic literary forms of presentation in the context of philosophy, which have been following a long and ambivalent tradition. To begin with, the relation of philosophy and literature will be examined in a descriptive overview, differentiating between historical and cultural context. The matter of epistemic value of non-propositional, literary forms of knowledge shows to be a matter of the respective understandings of perception, knowledge and philosophy. According to the extended notion of knowledge as supported by Gottfried Gabriel, who emphasizes the epistemic role of literary forms, the paper aims to demonstrate that forms of presentation in philosophical writing are not a trivial and superficial issue as they also have a methodical function. This becomes particularly relevant when dealing with non-propositional content which requests adequate non-propositional forms of representation.
The relation of methodology, form and content will be revealed by means of Peter Bieri’s Handwerk der Freiheit. Bieri’s stylistic peculiarity lies in the strategy of combining qualities of analytical philosophy with his narrative gift – a successful strategy of the philosopher Bieri, who also happens to be a writer.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Philosophy literature extended notion of knowledge epistemic role of literary forms forms of presentation Peter Bieri Handwerk der Freiheit Pascal Mercier
Schlagwörter
(Deutsch)
Philosophie Literatur Erweiterter Erkenntnisbegriff Erkenntnisvermittlung Darstellungsform Peter Bieri Handwerk der Freiheit Pascal Mercier
Autor*innen
Sonja-Roswitha Sulamith Dörfel
Haupttitel (Deutsch)
Erzähltes Denken
Hauptuntertitel (Deutsch)
zum Verhältnis von Philosophie und Literatur unter besonderer Berücksichtigung von Peter Bieri und Pascal Mercier
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
124 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Liessmann
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.32 Erkenntnistheorie ,
08 Philosophie > 08.99 Philosophie: Sonstiges ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.02 Philosophie und Theorie der Geisteswissenschaften ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.90 Literatur in Beziehung zu anderen Bereichen von Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC13316321
Utheses ID
37792
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 333 |
