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Das Flow-Erleben bei traumatisierten Flüchtlingen, Kriegs- und Folterüberlebenden in bewegungs- und sporttherapeutischen Programmen
Dominik Lippert
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geographie und Wirtschaftskunde UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Clemens Ley
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.42701
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28694.31436.875262-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit behandelt die Frage, inwiefern es während eines bewegungs- und sporttherapeutischen Programmes bei Kriegs-und Folterüberlebenden zu Flow-Erleben kam. Zur Beantwortung der Fragestellung wurde im Rahmen des Forschungsprojektes „Movi Kune“ am Institut für Sportwissenschaften der Universität Wien eine qualitative Untersuchung durchgeführt. Anhand von Gedächtnisprotokollen, die durch teilnehmende Beobachtungen entstanden sind, wurden die Bewegungseinheiten aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 auf Flow-Erleben untersucht. Durch ein selbst erstelltes Kategoriensystem wurden die Protokolle mit Hilfe der Software Atlas.ti auf Auffälligkeiten hinsichtlich eines Flow-Erlebens kodiert. Da der Autor dieser Arbeit nicht Teil des Programmes war, konnte ein objektiver und kritischer Blick auf die Daten gewährleistet werden. Die Ergebnisse zeigten, dass die drei näher untersuchten Teilnehmerinnen Flow-Erlebnisse hatten. Außerdem konnte festgestellt werden, unter welchen Umständen traumatisierte Personen zu Flow-Erlebnissen gekommen sind. Wichtige Faktoren zur Erreichung eines Flow-Erlebens waren ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens, eine optimale Beanspruchung, Motivation, die bestimmte Übung auszuführen und eine Fokussierung auf die Bewegung. Die positive Wirkung eines Flow-Erlebens bei Kriegs-und Folterüberlebenden liegt vor allem darin, dass sie in diesem Moment nicht an ihr Trauma denken und die Bewegung im Hier und Jetzt genießen können.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the question to what extent traumatised refugees experienced "flow" during a programme consisting of exercise and sports therapy. To answer that question a qualitative study has been conducted in the course of the research project "Movie-Kune" at the Institute for Sports Science at the University of Vienna. On the basis of memory minutes, which result from participatory oberservations, the exercise units of the years 2013, 2014 and 2015 have been searched for flow experiences. Using the software Atlas.ti, a special category system has been developed to allow coding the memory minutes for distinctive features related to flow experiences. As the author of this thesis did not take part in the programme, an objective and critical view of the data can be granted. The results of the study illustrated that the participants have flow experiences. In addition necessary determinants were identified for a war and torture survivor to undergo a flow experience. Important factors for a flow experience were a sense of security and confidence, a balance between challenges and skills, motivation to perform the particular exercise and concentration on the activity. Flow experiences had a positive effect on the participants in helping to block out thoughts about their trauma and enjoy just the activity.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
flow experience trauma refugees physical exercise effect mechanism
Schlagwörter
(Deutsch)
Flow-Erleben Trauma Flüchtlinge Bewegung und Sport Wirkmechanismen
Autor*innen
Dominik Lippert
Haupttitel (Deutsch)
Das Flow-Erleben bei traumatisierten Flüchtlingen, Kriegs- und Folterüberlebenden in bewegungs- und sporttherapeutischen Programmen
Publikationsjahr
2016
Umfangsangabe
80 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Ley
Klassifikationen
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie ,
76 Sport > 76.24 Sport für besondere Zielgruppen ,
77 Psychologie > 77.83 Behandlung, Rehabilitation: Sonstiges
AC Nummer
AC13282663
Utheses ID
37797
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 482 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1